Junioren D: Im Skilager-Blues zu zwei Niederlagen
Die Juniore D traten heute in Sulgen gegen Floorball Thurgau und den UHC United Toggenburg Bazenheid an.
Im ersten Spiel gegen Floorball Thurgau trat man mit einem Minikader an (4 Feldspieler). Die Thurgauer ihrerseits mit drei vollen Linien angetrete, stürmten energisch. Die Jonschwiler kamen oft einen oder auch gleich mehrere Schritte zu spät und so stand es zur Pause 0-5. In der zweiten Hälfte wollten die Vipers defensiver spielen und so Kräfte sparen. Das gelang leider nicht so richtig. Die Thurgauer spielten sich in einen richtigen Rausch und trafen aus allen Positionen. Weil aber auch die jungen Vipers zwischendurch einmal einen gefährlichen und erfolgreichen Konter lancieren konnten, stand es zum Schluss 4-16 aus Sicht der Jonschwiler. Neidlos musste anerkannt werden, dass der Gegner körperlich, taktisch, technisch und nicht zuletzt zahlenmässig überlegen war.
Auf das zweite Spiel kehrten zwei weitere Feldspieler vom Skilager zurück und deshalb konnten die Vipers nun mit zwei Linien antreten. Schnell merkte man, dass United Toggenburg schon eher auf dem Vipers-Niveau Unihockey spielt. In der ersten Halbzeit war man das bessere Team konnte aber die Chancen nur ungenügend verwerten. So mussten die Vipers gar mit einem Rückstand in die Pause (3-4). In der zweiten Hälfte sollten die Chancen jetzt endlich verwertet werden und die Auswürfe des Toggenburger Hüters unterbunden werden. Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Die Vipers zogen ihre schlechten 7 Minuten ein. Servierten den Gegnern die Tore häufig mit Fehlpässen und so war das Spiel ruckzuck verloren. Erst in den letzten Minuten des Spiels fing man sich wieder und drückte die Bazenheider in ihre Hälfte zurück. Tore fielen aber keine mehr und so ging das zweite Spiel mit 3-11 Toren deutlich verloren.
Die Vipers Junioren haben heute gute Ansätze gezeigt. Gerade gegen United Toggenburg war man spielerich mindestens ebenbürtig. Dass dann Blackouts die schöne Ausgangslage wieder zerstören ist schade, liegt aber wohl am ersten Spiel und der Überanstrengung. In der nächsten Runde werden die Vipers mit einem grösseren Kader bestimmt auch wieder Punkte einfahren.
