V(ipers)ochenend-Rückblick
Herzlich Willkommen zur neusten Ausgabe des Vipers Vochenend-Rückblick aus der Saison 2025/2026.
Am vergangenen Sonntag standen einige Vipers-Teams im Einsatz – die Junioren:innen E, die Junioren B, die Junioren A sowie die Herren 1.
Unsere Trainer:innen sind während den Matches voll im Spiel und unterstützen Ihr Team wo es nur geht, deshalb ist es teilweise etwas schwierig, danach noch einen Text über das Spiel zu verfassen. Trotzdem wollen wir euch, liebe Vipers-Anhänger:innen, mit den wichtigsten Informationen beliefern. Deshalb wird es nun, nach jedem Meisterschafts-Wochenende eine kleine Zusammenfassung über alle Teams geben. Natürlich dürfen auch Fotos oder Videos nicht fehlen, da nehmen wir natürlich auch immer gern Einsendungen aus dem geschätzten Publikum entgegen.
Junioren:innen E: Grossartige Heimrunde!
Unsere E‑Junioren‑Mannschaft hat an der Heimrunde gross aufgespielt und von der ersten bis zur letzten Minute für Gänsehautmomente gesorgt.
Schon im ersten Spiel gehen den UHC Herisau lag Nervenkitzel in der Luft. Die Spannung war kaum auszuhalten, Eltern und Fans fieberten mit jedem Pass, jedem Schuss und jeder Parade mit. Doch unser Team behielt die Nerven, kämpfte unerschrocken weiter und holte sich den hart erarbeiteten Sieg.
Im zweiten Spiel gegen United Toggenburg traten die Jonschwil Vipers selbstbewusst und konzentriert auf. Die ersten Minuten zeigten bereits, dass die Mannschaft im Flow war. Ruhig, abgeklärt und mit viel Spielfreude erspielten sie sich verdient den zweiten Heimsieg.
Das letzte Spiel war dann ein echtes Highlight: Zwei Teams auf Augenhöhe, ein Schlagabtausch voller Energie und tollen Toren – auf beiden Seiten. Das 3:3 zur Spielmitte spornte beide Mannschaften zusätzlich an. Als die Rheintal Gators mit zwei schnellen Treffern plötzlich 5:3 vorne lag, hielten alle kurz die Luft an. Doch die Jonschwil Vipers gaben niemals auf. Mit Herz, Kampfgeist und cleveren Kombinationen kämpften sie sich zurück und erzielten den viel umjubelten Ausgleich.
Und dann kam der magische Moment: Wenige Minuten vor Schluss spielten die Vipers eine perfekte Pass‑Direktschuss‑Kombination – ein Traumtor zum 6:5! Die Halle explodierte vor Freude, und das Team verteidigte diesen Vorsprung leidenschaftlich bis zur letzten Sekunde.
Eine Heimrunde voller Emotionen, Einsatz und Teamgeist – und ein Auftritt, auf den unsere E‑Junioren stolz sein dürfen.
Junioren B: Zwei Niederlagen aber viel Kampfgeist
Im ersten Spiel trafen die vollbesetzten Vipers auf die Gastgeber Speicher Bears. Man erwartete ein gutes Spiel und hoffte auf Punkte. Nicht nur die Hoffnung sondern auch das Scoreboard in den ersten Minuten versprachen Gutes. Die Vipers führten nach 15 Minuten mit 5-1. Vor der Pause erzielten die Gastgeber aber durch starke Kombinationen Tor 2, 3 und 4. Den Pausentee gab es beim Stand von 5-4. Die Vipers spielten sehr gut und man war zum Teil unglücklich mit den Abschlüssen. Man hätte höher führen müssen. Aber die fehlende Effizienz machte mental zu schaffen. Man war zu fest auf den Gegner und den Schiedsrichter fokussiert. Deswegen stand es kurz vor Ende 10-7 für den Gegner. Durch zwei Einzelleistungen verkürzte man auf 10-9. Ohne Torwart versuchte man den Ausgleich zu erreichen. Ohne Erfolg, die Vipers verloren das erste Spiel mit 9-10.
Das zweite Spiel war gegen die Nummer Eins aus Cazis. Die bereits feststehenden Gruppensieger wollten auch das letzte ihrer 18 Spiele gewinnen. Aus Sicht der Vipers war allen bewusst, dass dieses Spiel schwierig wird. Mit der Euphorie zum Meisterschaftssieg spielten die Junioren aus Cazis gross auf. Sie liessen den Vipers keine Chance und führten früh mit 5-0. Als es nach 13 Minuten 11-1 für Blau-Gelb stand, konnte man als Jonschwil nur noch eine Demütigung verhindern. Das erste Spiel gegen Cazis verlor man 0-24. Dieses Mal konnte man sich steigern und erzielte 3 Tore. Am Ende stand bei Cazis trotzdem wieder die 24 auf der Tafel. Schlusstand 3-24 aus Sicht der Vipers.
Trotzdem konnte man den Spieltag als kleinen Gewinn ansehen. Man hat mit dem 6. Platzierten mitgehalten, wenn nicht eher besser gespielt. Das zeigt was für ein Potenzial die Mannschaft gehabt hätte, wenn man jeden Spieltag vollbesetzt gewesen wäre.
Junioren A: Zwei Niederlagen zum Abschluss
Spiel 1 vs. Barracudas Oberthurgau:
Am letzten Spieltag, der A-Junioren des UHC Jonschwil Vipers, ging es beim ersten Spiel gegen den 1. Platzierten. Die Favoritenrolle war klar, doch bei Spielbeginn zeigten die Vipers ein gutes Spiel und konnten mithalten. Gegen Ende der ersten Hälfte kippte jedoch das Spiel und die Barracudas gingen klar in Führung. In der zweiten Hälfte ging es genau so weiter, Barracudas schoss Tor um Tor und gewannen das Spiel schlussendlich mit 16:3.
Spiel 2 vs. Emotion Weinfelden
Beim letzten Spiel erwarteten die Vipers das Team aus Weinfelden, es war das sogenannte Kellerduell. Beim ersten Zusammentreffen gewannen die Vipers ganz knapp. Dies wollte Emotion nicht auf sich ruhen lassen und schoss sehr schnell 4 Tore. Zur ersten Hälfte war Emotion klar vorne, dann aber in der 2. Hälfte kamen die Vipers nochmals ein bisschen ran. Schlussendlich verloren sie aber das Spiel mit 6:11.
Herren 1: Saisonabschluss beinahe nach Mass
Wie der Winter langsam zum Ende kommt, stand am vergangenen Sonntag auch für die Herren 1 der Vipers die letzte Runde der Saison 2025/2026 an. Bei schönstem Sonnenschein trafen sich die Vipers, wieder einmal am Nachmittag und nicht am frühen Morgen, in Arbon in der Turnhalle. Leider konnte so der sonnige Tag nicht wirklich genutzt werden, dafür wollten die Vipers aber noch einmal auf dem Unihockeyfeld alles Geben und die mitgereisten Vipers-Fans begeistern. Aufgrund der vorherigen Resultate am Tag, war zwar schon bei der Anreise klar, dass die Vipers die Saison auf dem sehr guten 4. Platz beenden. Trotzdem standen mit dem Leader aus Uster und dem UHT Rapperswil-Jona zwei Gegner auf dem Feld gegenüber, welche tolle Duelle versprachen.
Im ersten Spiel des Tages standen den Vipers die erstplatzierten Herren aus Uster gegenüber. Diese hatten ihr erstes Spiel überraschenderweise verloren und mussten nun gegen die Vipers mindestens einen Punkt holen, damit Sie den Gruppensieg feiern konnten. So starteten beide Teams sehr konzentriert ins Spiel, weshalb es geschlagene 5 Minuten dauerte, bis das erste Mal Bewegung auf die Anzeigetafel kam. In Führung gehen konnten die Herren aus Uster, welche ausnahmsweise mit 6 Feldspielern in 2 Blöcken spielten und nicht wie sonst mit nur 4 Feldspielern und einem Torhüter. Mindestens 3 dieser Usterer standen dann auch auf dem Feld, als D. Haag zu seinem ersten Geniestreich des Tages ansetzte und ausgleichen konnte. Dies beeindruckte die Tabellenführer aber wenig, denn nicht einmal 20 Sekunden später lagen die Vipers schon wieder zurück – mühsam! Dieser Treffer wurde dann auch gleich noch zu einem Doppelschlag, weshalb 3:1 die Führung für Uster war. Die Vipers waren aber ebenfalls toll aufgelegt und mit viel Wille in dieses Spiel gegangen, weshalb die passende Antwort gefunden werden konnte. Zuerst J. Huber und dann wiederum D. Haag konnten ebenfalls einen Doppelschlag fabrizieren und schon stand es 3:3 zur Hälfte der ersten Halbzeit. Leider war aber das Drehbuch anscheinend schon vor dem Spiel fixiert worden, denn Uster setzte gleich wieder zum Doppelschlag an und ging wieder mit 2 Längen in Führung. Leider hielten sich die Vipers dann nicht mehr an das Drehbuch, weshalb das 5:4 von J. Brändle kurz vor Ende der ersten Halbzeit das letzte Tor dieses Durchgangs blieb.
So gingen die Vipers zwar mit einem Rückstand aber auch mit vielen guten Ansätzen zum Pausentee. Dort wurden nochmals einige Punkte besprochen, welche noch etwas besser funktionieren sollten, damit die zweite Halbzeit noch etwas besser gestaltet werden konnte. Im Gegensatz zum ersten Spiel gegen Uster, war hier definitiv einiges möglich, da war man sich einig. Das die Usterer aber nicht umsonst Erster sind, zeigten Sie gleich Anfang der zweiten Hälfte, als sehr schnell das 6:4 fiel. Dies liessen die Vipers aber nicht auf sich sitzen und verfolgten konsequent Ihre eigenen Ideen. Diese führten dann zu einem hochklassigen Schlagabtausch, welcher mit dem 6:5 Anschlusstor der Vipers startete. So trafen dann die Usterer wieder, dann die Vipers und dann wieder die Usterer, bevor die Vipers wieder trafen. Dies ergibt in der Summe dann den Spielstand von 8:7. Für die Vipers waren wiederum D. Haag und L. Da Ros erfolgreich. Die besten Drehbücher sind die, welche am Ende nochmals richtig spannend werden und dieses hier, hatte nochmals einiges zu bieten. Denn die Vipers konnten dann den Ablauf endlich durchbrechen und ausgleichen – mehr noch, die Vipers konnten durch J. Brändle sogar in Führung gehen! So war der Sieg circa 4 Minuten vor Ende in Griffnähe. Leider ist der Tabellenführer aber nicht aus Zufall der Tabellenführer, denn es folgte postwendend der Ausgleich zum 9:9. Ein Unihockeyspiel auf höchstem Niveau, welches noch nicht zu Ende war! Auf beiden Seiten wurde nochmals alles in die Offensive geworfen und siehe da, wieder waren die Vipers erfolgreich. Wiederum konnte sich D. Haag in die Torschützenliste eintragen und stelle kurz vor Schluss auf 10:9 für die Vipers. Dies setze eine brutale Schlussoffensive der Usterer in Gange, welche nun ihren Gruppensieg davonschwimmen sahen. Ein ums andere Mal probierten Sie sich mit 4 gegen 3 und scheiterten nur am weltklasse-parierenden Schmuki im Tor Vipers. Der Vipers-Goalie brachte die Stürmer zum Verzweifeln und der Sieg der Vipers war nur noch Sekunden entfernt. Leider waren es aber leider noch die bekannten Sekunden zu viel, denn mit dem letzten Angriff und einem präzisen Schuss glich Uster noch zum 10:10 aus, bevor die Sirene erklang. Eine tolle Partie, welche keinen Sieger verdient hatte, endete mit einem gerechten und hochklassigen Unentschieden. Dieses reichte den Usterern für die Verteidigung der Tabellenführung und den Sieg der Gruppe 4 in der zweiten Liga – herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle und wir freuen uns, hoffentlich auch nächstes Jahr, auf die tollen Duelle mit euch!
Die Vipers waren zwar enttäuscht über den so knapp verpassten Sieg, trotzdem hatte man dem Gruppensieger alles abverlangt und konnten so mit breiter Brust die kurze Pause überbrücken, bevor es zum letzten Spiel der Saison gehen sollte. Dieses fand gegen den UHT Rapperswil-Jona statt, welcher den Vipers schon im ersten Vergleich viel Mühe bereitete und nur knapp bezwungen werden konnte. Somit war man gewarnt und man wollte von Anfang an das Spiel in die richtigen Bahnen lenken, um eine tolle Saison standesgemäss abzuschliessen.
Der regelmässige Leser ist sich aber gewohnt, dass dies bei den Vipers nicht immer so klappt. Für einmal kann hier aber gesagt werden, es wurde alles so gut umgesetzt wie noch nie! Der Schreiberling im Tor musste selber nachschauen, ob diese Vorderleute wirklich seine waren – alles funktionierte wie am Schnürchen. Aber der Reihe nach. Die Vipers powerten von Anfang an, waren vorne kreativ & eiskalt, standen hinten sehr solide und wenn dann doch Malgaroli im Tor mal gebraucht wurde, hatte er auf der Tribüne seine hübsche Begleitung dabei, weshalb er ebenfalls zu Höchstleistungen auflief. So wurde das Score in regelmässigen Abständen erhöht – D. Haag mit dem ersten sowie zweiten Treffer, gefolgt von einem astreinen Hattrick von J. Brändle. So stand es bis 4 Minuten vor Ende des ersten Umgangs 5:0 für die Vipers, welche anscheinend die beste Saisonleistung bis zum Schluss aufgehoben hatten. Das danach eine kleine Schwächephase folgte, war durchaus verständlich, zeigte aber direkt auf, dass nachlassen keine Option war. Die Rapperswiler konnten diese direkt ausnutzen und verkürzten auf 2:5. Dagegen wehren wollte sich allen voran J. Brändle, dieser wurde dann aber bei seinem Sturm auf das Rapperswiler Tor unfair gestoppt, was den Schiedsrichter zum Penaltypfiff zwang. Den fälligen Penalty versenkte dann T. Spesny, trotz kaputter Schaufel, souverän zum 6:2 Pausenstand.
Diese Verschnaufpause hatten sich die Vipers definitiv verdient und trotz guter Leistung, wusste man, dass dieses Spiel noch nicht gewonnen war. So wurde nochmals an einigen Schräubchen gedreht, welche den Sieg ins Trockene bringen sollte. Unterstrichen wurde dieser Wille gleich mit dem 7:2 nach der Pause, welches dann durch die Scoring-Maschine J. Brändle auch gleich noch zum 8:2 veredelt wurde. Dies zwang die Rapperswiler dann zu einer kurzen Besprechung und das Time-Out brachte den gewünschten Erfolg. Das 3:8 war aber nur ein kleines Strohfeuer, zu gut lief es den Vipers in diesem Spiel. So scorten die Jonschwiler munter weiter und der Abstand wurde immer grösser. Zuerst J. Huber, dann Götte (danke fürs Bier!), nochmals J. Brändle, nochmals D. Haag und zum Abschluss wieder J. Huber stellten auf 13:3 für die Vipers. Dies war dann auch der Endstand im letzten Spiel der aktuellen Saison. Eine tolle Leistung von allen Vipers, welche diese grossartige, erste 2. Liga-Saison mit einem Feuerwerk beendeten.
So war das kleine Bierchen am Ende des Tages absolut verdient und ein Anstossen auf die Leistung in dieser Saison definitiv angebracht. Somit verabschieden sich die Herren 1 in die Sommerpause und melden sich dann für die ersten Cup-Runden wieder zurück. Danke allen Beteiligten für euren Einsatz und eure Unterstützung!
Im Anhang einige Eindrücke der Spiele der Junior:innen E und der Herren 1 der Vipers. Viele der Bilder der Junior:innen E sind auch auf unserem Instagram zu finden – Danke an die Fotografen!







