V(ipers)ochenend-Rückblick
Herzlich Willkommen zur neusten Ausgabe des Vipers Vochenend-Rückblick aus der Saison 2025/2026.
Am vergangenen Sonntag standen die Junioren B sowie beiden Herren-Teams der Vipers im Einsatz.
Unsere Trainer:innen sind während den Matches voll im Spiel und unterstützen Ihr Team wo es nur geht, deshalb ist es teilweise etwas schwierig, danach noch einen Text über das Spiel zu verfassen. Trotzdem wollen wir euch, liebe Vipers-Anhänger:innen, mit den wichtigsten Informationen beliefern. Deshalb wird es nun, nach jedem Meisterschafts-Wochenende eine kleine Zusammenfassung über alle Teams geben. Natürlich dürfen auch Fotos oder Videos nicht fehlen, da nehmen wir natürlich auch immer gern Einsendungen aus dem geschätzten Publikum entgegen.
Junioren B: Zweitletzte Runde der Saison
Am vergangenen 8. März durften sich die Vipers auf 2 Spiele in der MZH Berg freuen. Leider gab es viele Abwesenheiten, weshalb gerade einmal 4 Feldspieler und 1 Torwart anreisten.
Im ersten Spiel musste man gegen das Ensemble von Altnau antreten. Altnau befand sich vor der Runde auf dem 6. Zwischenplatz und man hatte kleine Hoffnungen auf eine Überraschung. Denn nach gerade einmal 20 Sekunden trafen die Vipers zum ersten Mal ins Schwarze. Aber das war erst der Anfang einer hoffnungsvollen ersten Halbzeit. Kurz darauf konnten die Vipers auf 2-0 stellen. Nach dem Startschuss wurde aber auch Altnau stärker. Bis zur Pause glichen diese zum 2-2 aus und konnten dann noch vor dem Pausenbrot davon ziehen. Zur Pause stand es 6-2. Die Leistung der 5 Vipers war trotzdem bemerkenswert und man hätte mit ein bisschen mehr Glück einen aussichtsvolleren Pausenstand erreichen können. Nach der Pause zeigte aber Altnau sein ganzes Können und erzielte viele Weitschusstore. Die Vipers waren nicht mehr so aktiv und Altnau wusste dies auszunutzen. Nach 40 Minuten verloren die Vipers 14-4. Aufgrund des Spielgeschehens war dies in dieser Höhe nicht verdient.
Mund abwischen und weitermachen war nun gefragt. Das zweite Spiel wartete schon und der Gegner hiess Flying Penguins. In diesem Spiel war man aber ab dem Beginn chancenlos. Die Penguins starteten wie die Feuerwehr und es stand nach 13 Minuten 6-0. Darunter waren auch 2 Unterzahl Tore, welche den heutigen Klassenunterschied gut aufzeigten. Bis zur Pause konnte man aus Sicht der Vipers das Spielgeschehen beruhigen. Pausenresultat 7-1 für die Penguins. Nun wurde ersichtlich, dass trotz viel Willen für ein gutes Resultat, der Körper nicht mehr bei allen mitmachte. Jonschwil hatte noch einige gute Vorstösse, aber resultattechnisch war nicht mehr viel drin. Deswegen verlor man auch das zweite Spiel klar mit 14-4. Trotzdem war es aufgrund der kleinen Mannschaft ein durchaus positiver Auftritt mit guten Ansätzen.
Herren II: 1 Punkt im Rheintal
Am vergangenen Sonntag trafen die Herren 2 in St. Margrethen auf den Leader Blau-Gelb Cazis. Dieser verlor in der aktuellen Saison bisher erst einmal, natürlich gegen die Vipers. Angedacht war, dass dies wiederholt wird. Das blieb schliesslich eine Wunschvorstellung, denn die Bündner nutzen ihre Chance sehr effizient und konnten das Spiel mit 11:6 für sich entscheiden. Anzumerken gilt, dass die schlechteste Leistung vom Unparteiischen erbracht wurde.
Im zweiten Spiel duellierte man sich mit den Rheintal Gators. Nicht nur der Schiedsrichter konnte sein Niveau steigern, auch die Jonschwiler zeigten sich stärker, verglichen zur ersten Partie. Trotzdem verlief das Spiel äusserst knapp, wobei auch gesagt werden muss, dass die Gators mehrmals an der Torumrandung scheiterten und die Vipers ein wenig Glück beansprucht hatten. Kurz vor Schluss konnten die Vipers noch in Überzahl bei einer 4:3 Führung agieren. Ein Tor wollte dabei aber nicht gelingen. Anschliessend versuchten es die Gators mit einem Feldspieler mehr und konnten prompt wenige Sekunden vor Schluss den Ausgleich erzielen. So endete die Partie mit 4:4.
Herren I: Sieg und Niederlage am frühen Morgen
Schon zum wiederholten Male freuten sich nur die Frühaufsteher im Vipers-Team über die Spielansetzungen an der vergangenen, zweitletzten Runde für die Herren 1. Unverschämt früh ging es los, draussen war es noch nicht einmal hell als bekennender Langschläfer J. Brändle den Schreiberling zu Hause abholte. Aufgrund der Aufteilung von Fahrer und Beifahrer, durfte sich aber Brändle kein Nickerchen mehr erlauben, was darum Malgaroli für ihn übernahm. Gut angekommen sind aber schlussendlich beide und waren nur ein bisschen erstaunt, dass man als Erstes nicht die Unihockeyhalle sondern einen kleinen Flugplatz in Wangen bei Dübendorf antraf. Die Halle wurde dann, trotz gutem Versteck, trotzdem gefunden und so konnte das Einspielen für die erste Partie um 09:00 Uhr pünktlich beginnen.
Auf dem Matchblatt waren 6 Spieler und 2 Goalies, also genau das was es minimal braucht um irgendwie schlaue Wechsel zu machen. Dies war dann auch nötig, denn gegen den ersten Gegner, UHCevi Gossau, hatte man noch eine Rechnung offen. Schliesslich verlor man an der Heimrunde gegen die Gossauer. Auch hier, pünktlich ging es los mit dem Spiel und nach einer kurzen Abtastphase schoss L. Da Ros die Vipers in Führung. Diese konnte dann durch D. Haag gleich einmal erhöht werden, was zu einem Start nach Mass für die Vipers führte. Im Fussball nennt mann 2:0 «ein gefährliches Resultat», anscheinend gilt das für das Unihockey auch. Denn die Gossauer trafen in den zweiten 10 Minuten der ersten Halbzeit ebenfalls noch zweimal, was zu einem 2:2 zum Pausentee führte.
So gab es doch einige Dinge, welche Coach J. Metzger ansprechen wollte und welche dann in der zweiten Halbzeit umgesetzt werden sollten. Dies gelang, ausnahmsweise, ganz gut. So konnte N. Brändle plötzlich alleine auf das Gossauer Tor los ziehen und nur noch durch ein Foul am Torschuss gehindert werden. Logische Folge, Penalty – was der wiederum sehr starke Schiri sofort anzeigte. Der Gefoulte trat gleich selber an und versenkte den Penalty souverän zur 3:2 Führung. Da man in der Tabelle in einer sicheren Region steht und gegen oben wie auch gegen unten nicht mehr viel passieren kann, wollte man die Spiele nutzen um das 4 gegen 3 Überzahl-Spiel unter Wettkampfbedingungen zu verbessern. So hatte Schmucki immer mal wieder eine kurze Auszeit und wurde durch einen zusätzlichen Feldspieler ersetzt. Dieses Mal klappte das hervorragend und L. Da Ros konnte auf 4:2 in Überzahl erhöhen. Das es aber auch weniger gut klappen kann und das Spiel ohne Goalie halt auch Risiken birgt, mussten die Vipers beim 4:3 Anschlusstreffer erfahren, welcher ins verwaiste Vipers-Tor fiel. So standen beim nächsten Angriff dann wieder 3 vs. 3 auf dem Feld, was D. Haag für seinen zweiten Treffer des Spiels nutze und auf 5:3 stellen konnte. Danach passierte nicht mehr viel, bis die letzten 3, effektiven, Minuten vom Spiel eintraten. Denn da bewiesen auch die Gossauer, dass Sie mit einem Mann mehr scoren können und verkürzten auf 5:4. Aber auch bei den Gossauern gibt es beide Seiten der Medaille und die Vipers hatten mittlerweile auch das Spiel auf das leere Tor des Gegners geübt, was J. Brändle ein einfaches 6:4 ermöglichte. Trotz des Rückschlags mussten es die Gossauer natürlich weiterhin ohne Goalie probieren, was nochmals gut für die Vipers ausging. Den S. Patelli konnte einen sauberen Konter der Vipers mit einem Gewaltsschuss zum 7:4 vollenden. Den Schlusspunkt setze dann nochmals J. Brändle mit einem Treffer ins leere Tor der Gossauer. So konnten sich die Vipers revanchieren und das Spiel mit 8:4 für sich entscheiden.
Die Vipers entspannt sich dann der 2 Spiele dauernden Ruhephase, welche vor dem nächsten Spiel anstand. Aber auch diese ging vorüber und so hiess es schon bald wieder Einspielen für das zweite Spiel des Tages. In diesem Spiel stand ebenfalls eine Revanche an, denn auch der zweite Gegner, die Black Panthers aus Zizers fügten den Vipers an der Heimrunde eine Niederlage zu.
Beide Teams starteten gemütlich in die Partie, schossen die beiden Goalie warm und tasteten sich langsam an Zählbares heran. Wie im ersten Spiel wollte Coach Metzger das Überzahlspiel wieder etwas üben, so stand für Malgaroli eine doppelt anstrengende Partie an. Das erste Mal zum Sprint ansetzen musste er nach 6 Minuten, dieser war aber sehr erfolgreich, denn D. Haag nutze die Überzahl zum Führungstreffer der Vipers. Das war dann aber auch das einzig erfolgreiche für die nächsten Minuten. Die Bündner zogen ihrerseits ihr Spiel auf und überrumpelten die Vipers-Defensive ein ums andere Mal. Teilweise wurde fahrig verteidigt, andere Male zeigten die Panthers ihre Präzision im Abschluss und so stand es nach weiteren 6 Minuten schon 1:4 aus Sicht der Vipers. Dies vermochte dann D. Haag im Alleingang nicht ganz zu korrigieren, er konnte aber das Vipers-Score auf 3 hochschrauben, die Bünder trafen ihrerseits aber auch einmal. So stand zur Pausensirene ein 3:5 Rückstand für die Vipers zu Buche.
Logischerweise mussten in der Pausenansprache einiges korrigiert werden, denn viel zu einfach kassierten die Vipers die Tore, welche zum Rückstand führten. Dieser war aber mit 2 Toren absolut aufholbar, was die Marschrichtung für die Vipers klar machen sollte. So probierte man es relativ schnell wieder ohne Goalie, jedoch klappte dies mehr schlecht als Recht und man musste das 6:3 hinnehmen. Somit war das Überzahl-Spiel nun nicht mehr nur zum Ausprobieren da, sondern sollte funktionieren und die Vipers wieder näher heranbringen. Dies klappte dann im nächsten Versuch auch gleich wieder und J. Brändle konnte eine Brändle-Kombination zum 6:4 abschliessen. Danach zog das Spielsekretariat eine kurze Kaffeepause ein, denn die Torabfolge liest sich eher wie eine meiner Mathe-Arbeiten von früher, da die Zahlen ein ziemliches Chrüsi-Müsi sind. Entweder schossen die Vipers zuerst das 6:5 durch L. Da Ros oder die Bündner zuerst das 7:4 ins leere Tor – leider ist das wie mein Sprachgebrauch nach dem fünften Bier, irgendwie unklar. Auf jeden Fall läutete dieses Durcheinander eine Aufholjagd der Vipers ein, denn Brändle und Patelli trafen für die Vipers und machten das Spiel nochmals spannend. Da leider im Spielbericht das siebte Tor der Vipers einfach nicht aufgeführt ist und die Vipers eine Erinnerungsfähigkeit eines Schwarms Goldfische hat, kann ich Ihnen nicht sagen ob wir zuerst zum 7:7 ausgeglichen hatten oder das 8:6 der Panthers zuerst kam. Seis drum, die schwarzen Katzen aus dem Bündnerland zogen ihrerseits die gute Phase ein und schossen sich mit zwei (oder eben drei) weiteren Toren in eine komfortable Führung kurz vor Schluss. Diese vermochte L. Da Ros nur noch etwas aufzuhübschen mit seinem Tor zum 10:8. Dieses wurde dann durch nochmals einen Treffer ins leere Vipers-Tor zum 11:8 Endstand für die Bündner nochmals gekontert.
So stehen am Ende nur 2 anstatt 4 Punkte auf dem Konto der Herren 1. Dies bringt nochmals Spannung für die letzte Runde am 22.03. in Arbon, da von Platz 3 bis 6 alles noch möglich ist. Wir freuen uns da natürlich über jede Unterstützung zum Saisonabschluss.
Zum Abschluss noch ein paar Eindrücke der Herren 1 – Danke an den Fotografen!
Hopp Vipers!





