Herren 1: 4 Punkte zum Saisonabschluss

Vergangenen Sonntag waren die Herren 1 der Vipers zum letzten Mal in dieser Saison im Einsatz. Gespielt wurde in Nesslau und so machten sich die Vipers am Morgen auf den Weg ans andere Ende des Toggenburgs. Einige Spieler der Vipers hatten sich jedoch schon zu sehr an dem Gerücht des «zur Ruhe setzens» orientiert und hatten ihre Schuhe zwar noch nicht an den Nagel gehängt jedoch zu Hause vergessen, was zur Folge hatte, dass die Hälfte des Teams sich verspätet hatte.

Da unser Schlussmann und Schreiberling ausgeflogen war, mussten gleich zwei Positionen neu belegt werden. Die Position des Torhüters und die Position des Schreiberlings. Beide Positionen konnten aber erstklassig ersetzt werden. Die Position des Torhüters konnte durch den ehemaligen Torhüter P. Egli ersetzt werden, welcher sich so zurück an seinen alten Stammplatz begab und den Posten des Schreibers wurde durch J. Brändle übernommen.

UHC Jonschwil Vipers – Nesslau Sharks 8:1
Trotz des kurzen Einspielens durch die Verspätung, waren die Vipers bereit für das erste Spiel. Der Gameplan war klar, ein Sieg sollte her. Der Gegner war aber niemand geringeres als das Heimteam aus Nesslau, welches direkt vor den Vipers in der Tabelle klassiert war. Das Spiel begann mit der frühen Führung der Vipers durch J. Lüthi, welcher das Tor bereits im ersten Einsatz erzielte. Bejubelt wurde das Tor von den vielen Fans, welche am Sonntag nach Nesslau gereist waren und das Spiel fast zu einem Heimspiel verwandelten. Auch das zweite Tor des Spiels erzielte die Linie mit J. Lüthi welcher M. Ammann assistierte und somit auf 2:0 erhöhte. Kurz vor Ende der ersten Hälfte durfte ich mich dann auch noch in die Scorerliste eintragen und erzielte denn dritten Treffer des Spiels. Dies war gleichbedeutend mit dem Pausenstand von 3:0 für die Vipers. Die erste Hälfte war ein voller Erfolg, da man in der Defensive kaum etwas zugelassen hatte und vorne mit drei Zählern vorne lag.

Obwohl in der Pausenansprache davor gewarnt worden war, dass dieses Spiel noch lange nicht gewonnen war, hatten die Vipers etwas Schwung in der Pause gelassen und mussten nach einigen Minuten den Anschlusstreffer der Nesslauer hinnehmen. Dieses Gegentor hatte die Vipers jedoch nicht geschockt, sondern eher wieder wachgerüttelt und das Spiel der Vipers wieder in die Gänge gebracht. Durch diese Tempoverschärfung konnten die Vipers in der Person von D. Alpert den Vorsprung wieder auf 3 Tore ausbauen. Die nächste Aktion wurde wiederum von D. Alpert eingeleitet, ein schnell ausgeführter Freistoss in der eigenen Ecke, welchen ich direkt auf M. Stadler weiterleitete, welcher eiskalt auf 5:1 erhöhte. Diese Aktion schien die Vipers nur noch weiter zu bestärken, welche in der Folge das Zepter des Spiels komplett übernahmen und durch einen Weitschuss von M. Hasler einen weiteren Zähler verbuchen konnten. In der Folge traf auch Captain M. Gämperli durch einen Weitschuss und notierte somit auch den ersten Zähler für die dritte Line der Vipers. Den Schlusspunkt setzte dann nochmals M. Hasler, der den Ball auf Vorlage von M. Ammann, zum 8:1 Schlussstand ins Tor beförderte.

Somit war das erste Spiel der Vipers am Ende ein souveräner Sieg, welcher im direkten Duell mit Nesslau natürlich doppelten Wert hatte, um noch an diesen vorbeizuziehen. Aber erstmal Pause, welche sich die Vipers auch verdient hatten, bevor es im zweiten Spiel gegen den SV Rehetobel zur Sache ging.

UHC Jonschwil Vipers – SV Rehetobel 9:5
Auch den zweiten Gegner des heutigen Tages kannte man schon seit mehreren Duellen, welche meist sehr umkämpft waren. Doch wie im ersten Spiel, starteten die Vipers direkt mit einem Tor in das Duell, da M. Ammann auf Vorlage von M. Hasler das Skore eröffnete. Ungewöhnlich für die Vipers, welche sonst eher Mühe mit dem Start der Matches haben. Doch zu früh gefreut, die Vipers verfielen in das alte Muster des schwachen Startes und mussten in der Folge gleich zweimal den Ball aus dem eigenen Tor holen, da die Mannschaft aus Rehetobel die Fehler der Vipers gekonnt im Tor versenkt und sich somit die Führung erkämpften. Dieser Spielstand blieb dann auch einige Minuten bestehen, bis Captain M. Gämperli als gutes Vorbild voraus ging und auf Assist von R. Zimmermann den Ausgleich erzielte. Dieses Tor spornte die Vipers nochmals an und diese erhöhten durch die Tore von mir und R. Zimmermann auf den 4:2 Pausenstand. Beide Tore haben den Weg eher durch Glück als durch reines Können ins Tor gefunden. „Mir nehmeds aber glich.“

Somit starteten die Vipers mit einem 2 Tore Vorsprung, in einem wie zu erwartenden hartem Spiel, in die zweite Hälfte, in welcher wir, in Vipers-Manier, erstmal ein Gegentor zum Anschlusstreffer hinnehmen mussten. Dies lies M. Hasler nicht auf sich sitzen und erhöhte als Antwort auf den Gegentreffer selbst mit dem 5:3. Die Vipers nahmen wieder Fahrt auf und erhöhten mit M. Stadler, welcher den Ball auf Assist von J. Lüthi ins weite obere Eck knallte. In den nächsten Minuten waren beide Teams gleich auf und es gab Chancen auf beiden Seiten somit entsprach es auch dem Spielverlauf das beide Teams je 2 Tore erzielten und den Spielstand auf 8:5 erhöhten. Da die Zeit jedoch knapp wurde und sich die Mannen aus Rehetobel noch nicht geschlagen gaben, riskierten sie den Torhüter durch einen vierten Feldspieler zu ersetzen und so nochmals an die Vipers ranzukommen. Jedoch wie in vielen Fällen, führte der 4. Mann zum Torerfolg, jedoch nicht für Rehetobel, sondern für die Vipers welche einen Freistoss direkt ins gegnerische Tor gechipt hatten. Das Tor des Tages erzielte R. Zimmermann. Somit hatte sich das jahrelange Training in den Pausen gelohnt. Da die Vipers in der Folge das leere Tor nicht noch einmal getroffen hatten, war dieses Tor auch das letzte Zählenswerte der Partie und somit das Tor zum 9:5 Endstand.

„Mit so einem starken Rückhalt kann man auch befreit nach vorne spielen“ meinte D. Alpert nach den beiden Spielen und würdigt so die starke Leistung von P. Egli. Die 4 Punkte reichen am Ende, um an Nesslau vorbeizuziehen und in der Schlusstabelle den 4. Platz zu belegen.  So endet nicht nur diese Saison, sondern auch der aktive Dienst von K. Gämperli welcher 22 Jahre für die Vipers gespielt hatte und fortan keine Meisterschaft mehr spielen wird. K. Gämperli wurde von den Mannschaftskollegen und Anhang sowie seiner Familie bei einem Essen in der Bäckerei Abderhalden gefeiert und verabschiedet.

Für die Vipers im Einsatz: D. Alpert, M. Ammann, J. Brändle, K. Gämperli, M. Gämperli M. Hasler, M. Stadler, R. Zimmermann P. Egli, J. Lüthi

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