Junioren A: Nach einem Spiel auf um- bzw. abwegen nach hause
Anders als geplant
Die letzte Runde der A-Junioren fand heute in Richterswil statt. Zum dritten Mal hiess es also: Besammlung 07.00 Uhr. Bereits im Voraus war klar, dass dies eine schwierige Runde werden würde. Wegen zahlreichen Absenzen und der gleichzeitig stattfindenden B-Junioren-Runde war ursprünglich geplant mit vier Feldspielern und zwei Torhütern die letzten beiden Spiele gegen Dürnten-Bubikon und Cevi Gossau zu bestreiten. Vor dieser Runde belegten die Vipers den 4. Platz, zwei Punkte vor Lions Meilen. Geplant war auch, dass es mit vollem Einsatz im ersten Spiel zu einem Sieg reichen könnte, um uns auch den 4. Schlussrang zu sichern. Diese Pläne kamen dann nochmals etwas durcheinander als Pascal krankheitsbedingt ganz kurzfristig nicht kommen konnte. Freundlicherweise erklärte sich Martin (im Alttoggenburger auch bekannt als Üli 😉 bereit, für Familie Sutter nach Richterswil zu fahren. Die Fahrt nach Richterswil wurde allerdings teurer als ursprünglich geplant. Doch dazu später…
Vom Goali zum Feldspieler
Nach dem Ausfall von Pascal Sutter waren wir noch drei Feldspieler und zwei Torhüter. Auf den Luxus von zwei Torhütern verzichteten wir, um wenigstens einen Ersatz-Feldspieler zu haben. Für Marco besorgten wir darum vor der Abfahrt noch ein Spielertrikot. Das Minikader von heute ist noch auf einem Foto zu sehen (siehe unten).
On the road
Im Schneegestöber fuhren wir nach Wattwil als das Thermometer dann doch allmählich unter die Nullgradgrenze fiel und der Schnee sich langsam aber stetig auf der Strasse zu setzen begann. Dieser Umstand verursachte dann doch einige Sorgenfalten auf den Gesichtern des Fahrers und des Beifahrers des vorderen Autos, denn man war bereits mit Sommerpneus unterwegs. Die Sorgen erwiesen sich schlussendlich als unbegründet, auf dem Ricken war der Räumungsdienst bereits auf den Strassen.
Das obligate Nickerchen einiger Spieler im Auto konnte nicht einmal von zwei kurz hintereinander folgenden Blitze kurz vor Richterswil unterbrochen werden. Die Blitze waren aber (leider) nicht wetterbedingt sondern stammten von einer fies platzierten Radarfalle, in die beide Fahrerautos gerieten.
Jonschwil – Dürnten
Schlussendlich kamen wir rechtzeitig in Richterswil an und bereiteten uns auf das Spiel gegen Dürnten-Bubikon vor. Als kleinen Glücksbringer erhielt Marco als „Neufeldspieler" die Captainbinde, da der ursprüngliche Captain (Mario) mit der ID spielte und nicht auf dem Matchblatt aufgeführt war. Das Spiel begann sehr ausgeglichen und wir konnten den ersten Treffer erzielen. Doch die Freude währte nicht lange, den Dürnten kombinierte stark und erzielte kurz hintereinander zwei Tore. Im Spiel der Vipers zeigten sich einige Unsicherheiten und es gelang selten mit einer schönen Kombination gefährlich vor das Tor zu kommen. Trotzdem gelang es uns noch zum 2:2 auszugleichen, ehe Dürnten mit einigen Toren zuschlug und zur Pause einen Dreitorevorsprung vorweisen konnte. Das Spiel der Vipers war aber keineswegs unterlegen, immer wieder hatte das Team gute Chancen, die aber leider fast alle vergeben wurden. Dreimal stand auch das Metallgehäuse dem Torerfolg im Weg. Doch auch wir beanspruchten das Glück in der Defensive und Fabian hielt uns teils mit starken Paraden im Spiel. Auch das erzielte Tor von Marco (eigentlich Torhüter) konnte die Niederlage nicht mehr abwenden. Schlussendlich ging das konditionell anspruchsvolle Spiel mit 6:11 verloren.
Schwierige Entscheidung
Das anstrengende Spiel hinterliess bei den vereinzelt physisch angeschlagenen Feldspielern ihre Spuren und alte Verletzungen machten sich wieder bemerkbar. So fällten wir nach einer Teambesprechung den schwierigen Entschluss, dass zweite Spiel forfait zu verlieren und nicht mehr anzutreten. Zum Glück wäre es für unseren zweiten Gegner, Cevi Gossau, das zweite Spiel gewesen, so dass dieses Team nicht ganz vergebens früh aufgestanden war. Zudem stand der Gruppensieg von Cevi bereits seit der letzten Runde fest. Besten Dank an dieser Stelle für das Verständnis von Cevi Gossau und herzliche Gratulation zum verdienten Gruppensieg.
Ab nach Winterthur
Da zwei Spieler gleichzeitig Assistenztrainer bei den B-Junioren sind, entschlossen wir uns kurzerhand nach Winterthur zu fahren und die B-Junioren beim Spiel um Platz zwei zu unterstützen. Wir sahen ein sehr spannendes Spiel mit dem besseren Ausgang für die Vipers-Junioren. Herzliche Gratulation zum zweiten Platz!
Von Heisshunger und Hochzeitsgesellschaften
Auf der Fahrt nach Winterthur knurrte bereits einigen Spielern der Magen. Also entschlossen wir uns nach kurzem Ausladen in Jonschwil noch nach Wil zu fahren und den Hunger mit einem Döner zu stillen. Auf einen Dessert und/oder zweiten Hauptgang gings auf dem Heimweg noch in den Mc Donalds. Einige A-Junioren konnten den Ballons im Mc Donalds nicht widerstehen und so wurden die Fahrerautos kurzerhand mit einigen Ballons geschmückt (siehe Fotos). Auf der Heimfahrt hielten uns tatsächlich einige entgegenkommende Autofahrer für eine Hochzeitsgesellschaft, weshalb vereinzelte Autofahrer auch hupten.
Fazit
Die guten Resultate der Hinrunde konnten leider in der Rückrunde nicht ganz wiederholt werden. Aufgrund von Verletzungen, Transfers und beruflichen oder schulischen Pflichten waren in den Trainings und an den Meisterschaftsspielen nicht immer genügend A-Junioren verfügbar. Trotzdem konnten dank stets gutem Einsatz noch wichtige Spiele gewonnen werden.
Nun trennen sich langsam die Wege dieses Teams. Einige wechseln auf das Grossfeld (U21), einige zu einem Herren-Kleinfeldteam, die einen bleiben noch ein Jahr bei den A-Junioren und nur noch wenige Spieler sind unentschlossen, wo sie nächste Saison spielen werden.
Zum Abschluss der Meisterschaftssaison möchte ich den Spielern für die nicht immer einfache aber dennoch tolle Saison danken, isch glatt gsi!
Danke an dieser Stelle auch an die Spieler, die kurzfristig in unsere Trainings kamen und uns auch bei Meisterschaftsspielen unterstützten und natürlich an die Eltern, die uns meist frühmorgens an die Spielorte gefahren haben.
