Junioren A: Inklusive Fortuna einen Punkt
Die drittletzte Runde bestritt das A-Team in Rüti ZH. Das A-Team trat heute mit dem fast kompletten Team an (Dank dem Goodwill der beiden gegnerischen Trainer und Spieler. Merci) Den ersten Gegner, der UHC Mönchaltorf, konnten die Vipers im Hinspiel noch knapp besiegen. Doch gegen den zweiten Gegner war man im Hinspiel chancenlos, da wohl fast jeder Vipersspieler mal auf der Strafbank Platz genommen hatte.
Heute begann das erste Spiel gegen Mönchaltdorf sehr ausgeglichen. Beide Teams spielten sehr verhalten und meist relativ sicher in der Verteidigung. Durch sehenswerte Leistungen in der Offensive konnten die Vipers in der ersten Hälfte zwei Tore erzielen, wobei Fabian mit etwas Glück nur einmal hinter sich greifen musste. Mit der knappen Führung gings also in die Pause.
Mit den Gedanken noch ganz in der Pause, erhielten die Vipers innert wenigen Minuten zwei Tore. Der Blick auf die Anzeigetafel motivierte jedoch die Vipersspieler anscheinend wieder etwas. Nun wurde wieder agressiver verteidigt und der Spielaufbau sicherer gestaltet. Jedoch wurden einige hochkarätige Chancen vergeben, nur Silas und Pascal konnten den gegnerischen Torhüter bezwingen. Doch Mönaltorf gelang der Ausgleich einige Minuten vor Schluss wieder, dank einem sehenswerten Treffer. Was nun folgte war Spannung pur: 23 Sekunden vor Schluss erzielte Mönchaltorf sogar den Führungstreffer zum 5:4, nach einer Unklarheit beim Wechseln der Vipers. Die Vipers warfen nochmals alles nach vorne und erzielten 10 Sekunden vor Schluss den Ausgleichstreffer durch Pascal Sutter. Mit Fortuna an der Seite konnte das A-Team nochmals ein Punkt ins Trockene bringen.
Das zweite Spiel gegen das Team aus Richterswil versprach erneut wieder Spannung, da alle drei vorhergehenden Spiele an dieser Runde mit maximal einem Tor Unterschied entschieden wurden. Viel sollte sich in diesem Spiel auch nicht ändern.
Anpfiff-Pass-Schuss-Tor. So könnte man das Geschehen der ersten Sekunden des zweiten Spiels beschreiben. Nur jubelten leider nicht die Vipers sondern der Gegner aus Richterswil. Der Startblock der Vipers kehrte also wieder zur Spielerbank zurück, den sie einige Sekunden zuvor erst verlassen hatten (wenigstens war der Platz noch warm 😉 Der zweite Block versuchte natürlich gleich das Spielgeschehen auf dem Platz mehr unter seine Kontrolle zu bringen. Doch die Vipers brauchten noch drei Gegentreffer, um wieder etwas Fuss zu fassen. Das erste Tor für die Vipers erzielte Mario auf Zuspiel von Andreas. Doch die Vipers lagen zu diesem Zeitpunkt noch mit drei Toren zurück. Die Vipers fanden aber immer besser ins Spiel und erzielten nochmals ein etwas glückliches Tor, ehe kurz vor der Pause der fünfte Gegentreffer vom stark spielenden Gegner hingenommen werden musste.
Nach der Pause fanden die Vipers immer besser ins Spiel aber wie schon im ersten Spiel wurden hochkarätige Tormöglichkeiten nicht genutzt. Trotzdem holten die Vipers kontinuierlich auf, nach dem vorallem Andi einen kleinen Motivationsschub erhalten hatte: Nach einem unabsichtlich erhaltenen Stockschlag an den Hinterkopf (hinter dem eigenen Tor), gefolgt von einem kurzen Solo wurde der Ball vom Handicapierten souverän im Tor versenkt. So gelang es den Vipers bis drei Minuten vor Schluss bis auf 5:6 heranzukommen. Nach einem Time-out des Gegners versuchten die Vipers weiter das Ausgleichstor zu erzielen, was leider mit etwas Pech und Unvermögen nicht gelang. Stattdessen wurde das Spiel, wegen einer Unachtsamkeit bei einem gegnerischen Freistoss 90 Sekunden vor Schluss entschieden. Denn es gelang den Vipers nicht mehr, wie im ersten Spiel, ein Tor (es hätte zwei gebraucht) zu erzielen. So ging das Spiel mit 5:7 verloren.
Trotz der mageren Ausbeute von einem Punkt war die Teamleistung sicherlich zufriedenstellend, wie noch sehr selten in dieser Saison. Es wurde während 80 Minuten fast immer konzentriert gespielt, da sich das Team auf das Spiel und nicht auf den Schiedsrichter oder gegnerische Spieler konzentrierte. Mit dieser Einstellung gelang dem Team auch ein besseres Resultat gegen das Team aus Richterswil als an der Hinrunde. An diese Leistung sollte das Team an den zwei verbleibenden Runden anknüpfen, um das volle Potenzial ausschöpfen zu können. Zudem bleibt die Erkenntnis, dass ein Schlag an den Kopf nicht immer negative Folgen mit sich trägt… 😉
