Juniorinnen C: 2 Siege – Vipers starteten in Kloten aber nicht voll durch
Die C-Juniorinnen spielten am vergangenen Samstag ihre 3. Runde in Kloten. Mit nur einem Gegentor in vier Spielen waren die Erwartungen auch an dieser Runde dementsprechend hoch. Im ersten Spiel stand uns der UHC Wasa mit einem beachtlichen Kader gegenüber. Zu dieser Zeit belegte der UHC Wasa den 4. Rang und war deshalb ein ernst zu nehmender Gegner.
Das Spiel war zu Beginn spannend und ausgeglichen mit Torchancen auf beiden Seiten. Den Score konnten aber die Vipers-Spielerinnen mit einem platzierten Weitschuss eröffnen. Die Defensive der Vipers hatte aber sichtlich Mühe die physisch starken Wasa-Spielerinnen von unserem Tor fernzuhalten. Immer wieder kam es zu gefährlichen Szenen vor Kim. Es dauerte auch nicht mehr lange bis Kim das erste Mal hinter sich greifen musste. Den Vipers gelang es bis zur Pause noch drei Tore zu erzielen. Nach der Pause stand die eigene Defensive etwas solider, trotzdem kamen die Gegnerinnen noch immer zu gefährlichen Abschlüssen und konnten bis zum Schluss nochmals zwei Treffer verbuchen. Die Offensive der Vipers scheiterte mehrmals am starken Torhüter von Wasa. Dennoch drückten die Vipers den Ball mehrfach über die gegnerische Torlinie und konnten das Spiel mit 9:3 für sich entscheiden.
Das Gezeigte der Vipers-Juniorinnen überzeugte nicht in allen Belangen. In der Defensive wurde zu wenig konsequent gedeckt und auf dem Feld fast nicht kommuniziert. Trotzdem verloren die Spielerinnen nie den Kampfgeist und drückten unermüdlich aufs gegnerische Tor.
Im zweiten Spiel standen uns die Spielerinnen aus Winterthur gegenüber. Für Red Ants II war das Spiel gegen uns bereits das 2. Spiel an dieser Runde mit nur 4 Feldspielerinnen. Somit lagen die konditionellen Vorteile klar bei den Vipers-Juniorinnen. Red Ants versuchte verständlicherweise gut zu verteidigen und auf Konter zu warten – Bälle in der gegnerischen Zone auszugraben lag mit dem kleinen Kader nicht drin. Entsprechend konnten die Vipers-Spielerinnen ihr Spiel ruhig in der eigenen Hälfte aufziehen und die Angriffe aufs gegnerische Tor lancieren. Trotz diesen guten Voraussetzungen kam es nicht sehr oft zu schön herausgespielten Toren. Die Vipers überzeugten mehr mit Weitschüssen und Einzelaktionen. So war auch das erste Tor durch einen Weitschuss erzielt worden. Insgesamt erzielten die Vipers-Spielerinnen Tore in schneller Reihenfolge: Zur Pause waren bereits mehr als 10 Tore erzielt und der eigene Kasten rein gehalten worden. Nach der Pause ging es im ähnlichen Stil weiter: Nicht Unihockey auf aller höchsten Niveau, aber mit viel erzielten Toren ging dieses Spiel zu Ende. Endstand 19:0. Kim konnte so ihren 4. Shutout im sechsten Spiel verbuchen.
Zusammenfassend überzeugten die Vipers-Spielerinnen an dieser Runde nur vereinzelt. Die Defensive war nicht mehr so solide und im Spielaufbau wirkten die Spielerinnen nicht mehr so ideenreich wie an den zwei Runden zuvor. Trotzdem konnten zwei klare Siege eingefahren werden, was nicht zu vergessen ist. Trotzdem müssen sich die Vipers steigern, um an den kommenden Runden gegen starke Gegner zu überzeugen.
Zurzeit befindet sich das Team aus Jonschwil auf dem ersten Tabellenplatz mit einem Punkt Vorsprung auf die Kloten-Bülach Jets. Um gegen dieses Team Punkte zu gewinnen braucht es eine klar bessere Teamleistung als an dieser Runde gezeigt wurde. Auch Teams wie Appenzell und Chur sind nur mit einer solideren Gesamtleistung zu schlagen. Es gilt nun an die Leistungen der ersten beiden Runden anzuknüpfen und somit zur alten Souveranität zurückzufinden.
