Junioren A: Finalrunde
Am einem wunderschönen Samstag Morgen trafen sich die A-Junioren mehr oder weniger ausgeschlafen auf dem Schulhausplatz in Jonschwil um die kurze Reise nach Uzwil anzutreten. Um circa 09:00 Uhr trafen dann auch alle Vipers in Uzwil ein. Ab jetzt galt das Augenmerk dem Aufstellen der Infrastruktur. Es mussten zwei Finalrundenwürdige Spielfelder, zwei Jurypulte, und eine funktionierende Festwirtschaft aufgebaut werden. Dies wurde dann auch von allen Helfen souverän erledigt. Nachdem alles aufgestellt und eingerichtet war ging es für die Vipers schon ums Mittagessen, da man um die gewohnte Essenzeit von 12:00 mitten in den Match-Vorbereitungen stecken würde.
Nachdem sich alle Junioren und Trainer gut verpflegt hatten, ging es schon darum das erste Finalrundenspiel vorzubereiten. Der Gegner mit dem Namen Satus Kriens war sicher nicht zu schlagen, da diese Mannschaft ja immerhin auch den Gruppensieg in seiner Gruppe errungen hatte. Man wollte sich somit gut auf den Match vorbereiten um einen guten Grundstein für den Final zu legen. Dies misslang dann aber gründlich trotz guter Vorbereitung. Die Vipers hatten den Start ins erste Spiel völlig verschlafen und lagen sehr schnell mit 3:0 in Rückstand. Man hatte das Gefühl das die relativ frühe Besammlungszeit am Morgen den Vipers nicht gut bekommen war. So schliefen die meisten die fehlende Zeit auf dem Feld nach. Doch nach den 3 Krienser Toren konnte sich die Vipers-Mannschaft wieder fangen und verkürzte schnell auf 3:1. Doch die Krienser waren im Angriff sehr kaltblütig und somit machten beide Teams bis zur Pause noch Tore. Somit hiess es zur Pause 7:3 für Satus Kriens. Die drei Trainer der Vipers versuchten in der Pause das Team nochmals zu wecken und zu zeigen das hier noch nicht verloren sei, leider glaubten nicht alles Spieler daran und somit ging es trotz einer Leistungssteigerung im gleichen Stil weiter. Am Ende gewann der keinesfalls überlegene Gegner Satus Kriens mit 10:5 Toren.
Nach diesen Spiel und einer kurzen Pause galt es schon wieder den Fokus aufs nächste Spiel zu legen. Diesmal hiess der Gegner TV Wild Dogs Sissach. Auch hier war die Vorbereitung auf den Match sehr gut und diesmal wurde dann auch der Start nicht verschlafen. Die Vipers und die Wild Dogs lieferten sich ein „tierisch“-hochklassiges Duell und auf beiden Seiten wurden schöne Tore erzielt aber es waren auch starke Torhüter-Paraden zu bestaunen. In diesem Spiel konnten die Jonschwiler auch einige Male in Führung gehen, doch die entscheidende Distanz zu schaffen gelang nie. Somit wurden die schwachen Minuten der Vipers gnadenlos ausgenutzt und die Sissacher kamen von 5:3 zum Ausgleich. Somit stand es kurz vor dem Ende des Spiels 5:5 Unentschieden. Da die Vipers das erste Spiel verloren hatten und nicht vom zweiten Spiel des Gegners abhängig sein wollten, in Bezug auf den Halbfinal, stürmte man nach vorne und versuchte die Entscheidung zu erzwingen. Leider gelang dies nicht so wie gewollt und wie man das kennt reicht ein kleiner Fehler schon und der Ball liegt im eigenen Tor. Die Sissacher waren somit kurz vor Schluss mit 6:5 in Führung gegangen und diesen Vorsprung verwalteten diese clever bis zur Sirene. Leider reichte hier ein wirklich starkes Spiel der Vipers nicht zum Sieg. Die Leistung gegen Sissach war auch bemerkenswert da diese Mannschaft erst im Final an Cevi Gossau scheiterte, was klar zeigte was möglich gewesen wäre.
Somit war diese Vorrunde für die Vipers nicht nach Plan verlaufen und dies hiess das man am Sonntag „nur“ noch um den 5./6. Platz spielen konnte. Nach kurzer Aufbauarbeit der Trainer war das Team dann auch wieder zuversichtlich doch noch den 5. Platz an der Heimfinalrunde zu holen.
Anhand der Spiele vom Samstag spielte man am Sonntag um den 5. Platz. Der Gegner SC Schaffhausen.
Das Ziel war ganz klar, man erwarte nochmals von jedem einzelnem 100 prozentigen Einsatz im letzten Spiel mit diesem Team. Und es wäre natürlich schön wenn man hier noch mit einem Sieg an der heimischen Heimrunde abschliessen könnte.
Das Spiel startete nicht schelcht, die Jonschwiler konnten z.T. schön aufspielen, und hatten etliche Chancen einige Führungstreffer zu erzielen, jedoch gelang das vorerst nicht. Irgendwann zappelte der Ball dann aber doch noch im Gegnerischen Netz, doch postwendend erzielte Schaffhausen mit gutem Vorchecking gleich zwei Treffer. Kurz vor der Pause, gelang den Vipers dann aber noch der Ausgleich zum 2 : 2 Pausenstand.
Da brauchte es in der Pause doch noch einmal eine lautstarke Ansprache der Trainer, damit man hier nicht in Rückstand kam.
Genau dies gelang nicht wunschgemäss, die Schaffhausener gingen immer wieder in Führung, kurz vor Schluss lagen die Jonschwil mit 6 : 7 im Rückstand. Da ersetzte man den Torhüter durch einen 4 Feldspieler und konnte so doch noch das Unentschieden erreichen. Somit kam es zur Verlängerung, diese dauerte 5 Min. und es gilt die Goldengoalregel. Aber auch in diesen Minuten viel kein Tor mehr, somit kam es zum Penaltyschiessen.
Es wurden fünf Schütze aufgeboten, als dann aber nach je 3 Penaltys die Jonschwiler allesamt versenkt haben, und der Jonschwiler Torhüter noch kein einziges mal hintersich greifen musste, war das natürlich schon entschieden. Die Jonschwiler A Junioren sind 5. Platzierter an der Finalrunde der Ostschweizer.
Saisonrückblick
So wie das letzte Finalrundenspiel gewonnen wurde, siegte man eigentlich schon in der Meisterschaft, mit einem Punkt mehr als der Zweitplatzierte konnte man sich schon relativ glücklich für die Finalrunde qualifizieren. Man muss jedoch sagen, das diese Gruppe immer füreinander gekämpft sind, und sich als Team auf dem Platz präsentiert haben. Wenn man zurückschaut wie viele Verletzungen man hinnehmen musste, und so trotzdem noch Erfolge feiern konnte.
Jetzt bleibt mir nur noch der Dank an die Assistenztrainer, Eltern und natürlich das ganze Team. Es war eine Tolle Saison.
