Herren 2: Mit viel Kampf und Glück gesiegt

Am Sonntag durfte das Herren 2 Team die kurze Reise nach Oberbüren unternehmen, um sich dort mit dem noch unbekannten Gegner UHC Kreuzlingen und dem bekannten Heimteam, den Flying Penguins Niederwil zu messen.

Für den Start in die erste Partie gegen Kreuzlingen haben sich die Vipers viel vorgenommen. Dies vor allem, um nicht wie an der ersten Runde, die Punkte schon in der ersten Halbzeit zu verschenken. Doch es kam tatsächlich zum Déjà-vu. Die Jonschwiler standen teilweise komplett im Schilf und dies wurde von den Schussstarken Thurgauern eiskalt ausgenutzt.
Die logische Folge war ein 0:3 Rückstand nach wenigen Minuten. Nach einem schnell ausgeführten Freistoss gelang den Vipers der wichtige erste Treffer, doch im Gegenzug zappelte der Ball wieder im eigenen Gehäuse. Es konnte so nicht weitergehen, dem waren sich die Jonschwiler bewusst und sie begannen endlich auch mitzuspielen. Besser noch, sie erzielten noch vor der Pause 3 Treffer, womit es nach 20 gespielten Minuten 4:4 stand.
Kurz nach Wiederanpfiff gab es etwas, bei den Herren 2 nicht Alltägliches, zu bestaunen. Denn nach einem herrlichen Bully-Goal, nach gerade 3 Sekunden, führten die Vipers zum ersten Mal. Dieses tolle Tor und die erstmalige Führung gab ihnen nun Sicherheit. Endlich nutzten sie den vielen Platz, welcher vom Gegner gütiger Weise überlassen wurde. Das Score wurde bis auf 9:5 ausgebaut. Die Jonschwiler nahmen nun ein wenig Tempo aus dem Spiel was sich beinahe noch rächte. Zum Glück nur beinahe, mit der Schlusssirene durften sich die Vipers über einen 9:7 Sieg freuen.

Nach dem erfolgreichen ersten Spiel wollten die Jonschwiler gegen Niederwil gleich nachlegen. In der Vergangenheit waren die Spiele zwischen diesen beiden Teams immer sehr ausgeglichen. So auch dieses Mal, die Vipers bekundeten viel Mühe mit der ruppigen Gangart des Heimteams. Es gelang Ihnen kaum ihr Spiel aufzuziehen. Trotz den beschränkten, spielerischen Fähigkeiten des Gegners, ging dieser immer wieder in Führung, 2 Mal konnten die Jonschwiler ausgleichen. Eine Strafe gegen Jonschwil, kurz vor Ablauf der ersten Halbzeit, nutzten die Flying Penguins zur 3:2 Führung. Nach dem Seitenwechsel wollten die Vipers zum einen ein bisschen Tempo aus dem sehr schnellen und hektischen Spiel nehmen und zum anderen Ihre Emotionen im Griff halten, denn nur so konnten Sie dem Heimteam Paroli bieten. Beides gelang mehr oder weniger, an der Torreihenfolge änderte dies jedoch nichts. 3 Minuten vor Schluss gelang den Niederwilern das Tor zum 5:4. Ein umstrittenes Tor (knapp kein hoher Stock) 90 Sekunden vor dem Ende brachte den Jonschwiler erneut den Ausgleich. Es kam sogar noch besser, 43 Sekunden vor dem Ende stellten die Flying Penguins beim Freistoss eine zu löchrige Mauer, welche von den Vipers zum 6:5 ausgenutzt wurde. Die restliche Zeit spielten Sie gekonnt herunter.

Zwei wichtige, sehr glückliche aber dennoch verdiente Siege, welche die Jonschwiler an dieser Runde einfahren konnte. Besonders hervorzuheben nach diesen beiden Spielen ist der Teamspirit. So gab keiner trotz Rückstand oder auch wegen der harten Spielweise im zweiten Spiel auf, sondern alle kämpften bis zum Schluss.

Für die Vipers im Einsatz waren: Janik Weibel, Fabian Gschwend, Pirmin Kurath, Kevin Weibel, Urban Kurath, Andreas Thalmann, Luzio Egli, Samuel Müller und Philipp Weibel

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