Herren 2: Führung verteidigen will gelernt sein

Bei schönstem Wetter führte die Reise an die zweitletzte Runde das Herren 2 Team nach Rehetobel. Mit dem Heimteam, welches die Tabelle mit grossem Abstand anführt, und dem Tabellenletzten aus Elgg konnte die Ausgangslage kaum unterschiedlicher sein.

Nach der äusserst knappen Niederlage an der Heimrunde gegen Rehetobel, waren die Vipers auf Revanche aus. Zwar gab das Heimteam von Anfang an den Ton an, die Jonschwiler hatten sich jedoch perfekt auf den Gegner eingestellt. Sie störten sehr früh und liessen auch nicht allzu viele Abschlüsse zu. Ein frühes Powerplay für die Vipers brachte ihnen die Führung und diese konnten sie in der Folge bis auf 4:0 ausbauen. Kurz vor dem Seitenwechsel vermochte der Leader dann doch noch den Weltklasse spielenden Jonschwiler Torhüter zu bezwingen. Mit einem 4:2 Vorsprung ging es in die Pause. Die Partie wurde nun immer ruppiger und so kamen die Vipers bereits zum zweiten Überzahlspiel. Auch dieses vermochten sie zu verwerten. Der Druck des Heimteams wurde nun immer grösser und sie kamen bis auf ein Tor heran. Erneut aber sah der Schiedsrichter eine Regelwidrigkeit und auch in diesem Powerplay fand ein Jonschwiler Abschluss den Weg ins gegnerische Tor zum 6:4. Noch immer waren aber knapp 10 Minuten zu spielen und Rehetobel wurde durch die tolle Unterstützung ihrer Fans immer stärker. Die Vipers begannen zudem mit einigen Schiedsrichter Entscheidungen zu hadern und schon war das Momentum beim Gegner, welcher vier Treffer in Folge erzielen konnte und so mit 8:6 in Führung ging. Ein Beinstellen ca. 2 Minuten vor Schluss ermöglichte den Jonschwilern nochmals die Chance auf den Anschlusstreffer. Via Ablenker fand der Ball den Weg zum 7:8. Obwohl den Vipers danach noch fast eine Minute zum Ausgleich blieb, verpassten sie es eine grossartige Leistung mit einem Punkt zu belohnen.

Die Partie gegen den bisher noch sieglosen UHC Elgg war dann die Pflichtaufgabe. Schnell lagen die Jonschwiler mit 3 Toren voraus. Der Treffer des Gegners zum 1:3 sollte sie nicht weiter beunruhigen, zumal sie kurz darauf während 5 Minuten Überzahl spielen konnten. Das sie darin sehr gut sind, bewiesen die Vipers bereits im ersten Spiel. Die Jonschwiler hatten ein wenig Mühe, trotzdem standen zum Ende der Strafzeit drei weitere Tore zu ihren Gunsten auf der Anzeigetafel. Mit dieser 6:1 Führung ging es in die Pause. Aufgrund einer Verletzung mussten die Vipers die Linien ein wenig umstellen. Durch diese Umstellungen stockte plötzlich auch ihr Spielfluss. Der Tabellenletzte konnte bis auf 7:4 verkürzen und ab da witterten die stark Abstiegsbedrohten Elgger doch noch ihre Chance in diesem Spiel zu Punkten. Die Jonschwiler waren nun völlig von der Rolle und kurz vor dem Ende stand es tatsächlich 8:8. Knapp eine Minute vor Schluss unterlief dem Gegner jedoch ein kapitaler Fehler. Nach einem Freischlag hatten sie den Abstand nicht eingehalten, dies wurde mit 2 Minuten bestraft. Natürlich hielten die Jonschwiler ihre Powerplay Ausbeute an diesem Tag bei 100%. Elgg nahm darauf sein Timeout und versuchte nochmals den Ausgleich zu erzwingen. 15 Sekunden vor Schluss festigte dann der Treffer zum 10:8 den unerwartet (unnötigen) knappen Sieg der Vipers.

Unglücklich für die Jonschwiler, dass die erste Partie wie bereits an der Heimrunde nach einer Führung kurz vor Schluss noch aus den Händen gegeben wurde. Dennoch können Sie auf die erbrachte Leistung mehr als stolz sein, sie konnten dem nun feststehenden Aufsteiger beide Male die Stirne bieten. Auf die zweite Partie wird am besten nicht weiter eingegangen.
Der Fokus liegt nun klar auf die letzte Runde in Arbon am 29. März an der vom 2. Bis zum 5. Platz noch alles möglich ist. Das Ziel der zweite Platz wird aber nur mit 2 Siegen gegen die direkten Konkurrenten aus Bürglen und Wil möglich sein.

Für Jonschwil im Einsatz waren: Janik Weibel, Manuel Stadler, Fabian Gschwend, Urban Kurath, Kevin Weibel, Samuel Jeanneret, Jonas Gujer, Luzio Egli, Samuel Müller und Philipp Weibel

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