Herren 3: Schützenfest im Zürcher Oberland

Schützenfest im Zürcher Oberland

 

Spiel 1: Kantersieg

Angestachelt von der riesen Leistung von Roger Federer begab man sich am frühen Nachmittag motiviert auf das Feld. Die Vipers begannen gut und man konnte bereits im ersten Einsatz das erste Tor realisieren. Gleich darauf viel aber bereits der Ausgleich zum 1:1. Man wusste, dass man gegen den Tabellenletzten spielte und hatte die Defensive prompt vernachlässigt. Nichts desto Trotz gelang die erneute Führung durch einen Laserschuss aus der zweiten Reihe. In der Folge konnten viele schon heraus gespielte Tore generiert werden. Die Teameuphorie wurde mit jedem Treffer grösser und man hat sich gegenseitig zu Höchstleistungen angestachelt. Sogar unser Teamcaptain konnte sich heute auf seinen Abschluss verlassen und es wurden ausnahmslos durch alle Teammitglieder Skorerpunkte erzielt. Direkte Konzequenz war der Ausbau der Führung zu einem 13:2 Pausenstand.

In der zweiten Hälfte wollte man unbedingt die 20 gegen den UHC Uster noch voll machen. Andererseits lag der Fokus bereits beim zweiten Spiel des Tages. Es hiess sich nochmals gut einzuschiessen. Gesagt, getan: Nach nicht einmal 30 Sekunden zappelte der Ball schon das erste Mal im Netz. Die Vipers konnten in der zweiten Hälfte ohne den Druck ein Tor schiessen zu müssen, befreit aufspielen. Das freute nicht nur das Team, sondern auch die zahlreich angereisten Zuschauer, die in den Genuss von vielen schönen Kombinationen kamen. Leider musste auch unser Schlussmann noch zweimal hinter sich greifen und es kam zum Schlussstand von 22:4.

Spiel 2: David gegen Goliath

Der Siegeswille aus dem ersten Spiel konnte direkt ins zweite Spiel mitgenommen werden. Trotz der Niederlage in der Hinrunde gegen Pfannensiel-Egg sind die Jonschwiler mit viel Kampfbereitschaft ins zweite Spiel gestartet. Es begann ziemlich ausgeglichen mit Chancen auf beiden Seiten. Die Vipers konnten nach knapp 3 Minuten das erste Mal jubeln und den ersten Zähler in den eigenen Reihen vermelden. Man fühlte sich wieder sicherer und orientiere sich mehr gegen Vorne was sogleich mit dem 1:1 Ausgleich bestraft wurde. Kurz darauf fiel auch der 2:1 Rückstand durch einen herrlich vorgetragenen Konter. Der Teamcaptain hat das Problem der Vipers aber sogleich erkannt und einige kleine Änderungen am Spielsystem vorgenommen, was sogleich Wirkung zeigte. Wieder war es die zweite Linie, welche eine schöne Kombination mit einem Abschluss in die obere Torecke vollenden konnte. Nach dem 2:2 kippte das Spiel allmählich zu Gunsten der Jonschwiler. Von den starken Gegner verunsichert agierten die Zürcher Oberländer zu offensiv. Zweimal konnten es die Jonschwiler eiskalt ausnutzen und mit 2:4 in die Pause einziehen.

In der zweiten Hälfte galt es den Vorsprung zu verteidigen. Das Spiel wurde immer ruppiger. Frust machte sich breit bei der Heimmannschaft und es kam zu zahlreichen und unfairen Fouls, die von den Vipers vorerst aber noch nicht ausgenutzt werden konnten. Entgegen dem Spielverlauf holten aber die Gäste die ersten 2- Minuten Strafen. Das Überzahlspiel der Zürcher war gut, aber das Unterzahlspiel der Vipers noch besser. Das Team aus Jonschwil hat nach einer deffensiven Fase schlussendlich wieder in ihr Spiel zurückgefunden und konten mit 4:6  in die heisse Schlussphase einbiegen. 

Pfannenstiel hat alles in die Waagschale geworfen und ihren Torhüter  schon 3 Minuten vor Spielende herausgenommen. Es waren die Jonschwiler, die den Ball trotz Unterzahl erneut im Tor versenken konnten. An dieser Stelle soll mal die Leistung des Jonschwiler Schlussmanns honoriert werden, der eine ausgezeichnete Leistung abrufen konnte und uns mit zahlreichen wichtigen Paraden im Spiel gehalten hat. Die Oberländer aber, waren noch nicht geschlagen und konnten nochmals auf 5:7 herankommen. Erneut kam der vierte Feldspieler zum Einsatz und nochmals waren es die Vipers, die das Tor lancieren konnten. Ein Schuss übers ganze Feld ins leere Tor liess alle Zweifler verstummen und die Vipers konnten das Heimteam mit einem überzeugenden 5:8 zurück in die Garderobe schicken.

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