Herren 2: Sieg und bittere Niederlage an der Heimrunde

Am Sonntag durften die Vipers ihre Heimrunde durchführen. Dabei trafen sie auf den UHC Elgg und den SV Rehetobel.

Der erste Gegner war ein alt bekannter. Bereits vor 2 Jahren damals noch in der 5. Liga gab es dieses Duell, damals konnten die Jonschwiler die beiden Duelle klar für sich entscheiden. Dieses Mal sollte der Widersacher aus Elgg nicht unterschätzt werden. Obwohl noch punkt los, verloren sie meist nur sehr knapp. Die Vipers hatten zu Beginn dann tatsächlich Mühe. Der Gegner zeigte sich äusserst effizient und ging relativ rasch mit 0:3 in Führung. Auf eine Jonschwiler Reaktion musste man sich einige Zeit gedulden, aber immerhin sie kam. Dennoch hiess es zur Pause 4:5 zu Gunsten der Zürcher. In Halbzeit gelang den Vipers schnell der Ausgleich. Nur wenige Minuten später war jedoch der Gegner doppelt erfolgreich. Von diesem zwei Tore Rückstand ein wenig geschockt brauchten die Jonschwiler wieder ein paar Minuten um ins Spiel zu finden. Dann aber schafften auch sie einen Doppelschlag. Das Heimteam war nun die stärkere Mannschaft und dies zahlte sich aus. Mit zwei schönen Kombinationen und einem Shorthander wendeten sie dieses Spiel und gewannen mit 10:7.

Der nächste Gegner, das junge Team aus Rehetobel, hatte vor diesem Spiel ebenfalls 8 Punkte vorzuweisen wie die Vipers. Es war also die Chance einen direkten Konkurrenten in Tabelle ein wenig zurück zu binden. Dass dieses Unterfangen nicht einfach wird zeigte sich schnell. Die Rehetobel kombinierten gut und erzielten den ersten Treffer der Partie. Dies war für die Jonschwiler wie ein Weckruf. Sie brachten nun Tempo ins Spiel. Davon war der Gegner, welcher das deutlich schmalere Kader hatte, ziemlich überfordert. Die logische Folge: eine komfortable 6:2 Pausenführung für die Vipers. Wie so oft bekundeten die Jonschwiler nach dem Seitenwechsel Mühe, an die Leistung der ersten Halbzeit zu knüpfen. Die Rehetobler nun deutlich stärker verkürzten bis auf 4:6. Mit einem Doppelschlag stellten die Jonschwiler den 4 Tore Vorsprung wieder her. Danach ging aber gar nichts mehr. Mehrere Stellungsfehler luden den Gegner zu tollen Abschlussmöglichkeiten an, welche dieser dankend annahm. So stand es knapp eine Minute vor dem Ende 8:8. Wenige Sekunden vor Schluss spielten die Vipers einen hohen Ball in Richtung gegnerisches Gehäuse. Ein Rehetobler klärte den Ball mit einem klaren hohen Stock!!! Der Schiedsrichter sah dies offenbar aber anders und die Rehetobler nutzten die Verwirrung um eine Sekunde vor Ende! das 8:9 zu erzielen.

Nach der Leistungssteigerung in Spiel 1 mit den verdient gewonnen zwei Punkten, haben sich die Jonschwiler in Spiel 2 mit dem nachlassen in der zweiten Halbzeit, selbst um mindestens einen Punkt gebracht. Den anderem darf man zumindest teilweise dem Fehlentscheid zuschreiben. Es gilt nun nach vorn zu schauen, denn an der nächsten Runde treffen die Vipers auf den Leader aus Bürglen und im Derby auf die punktgleichen Black Barons Wil.

Für Jonschwil im Einsatz waren: Janik Weibel, Fabian Gschwend, Samuel Jeanneret, Pirmin Kurath, Kevin Weibel, Urban Kurath, Andreas Thalmann, Manuel Stadler, Jonas Gujer, Samuel Müller und Philipp Weibel

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