Verein: Sieg und Niederlage im Cup

Am letzten Wochenende bestritten die Herrenteams gleich beide Cupspiele.

Am Samstag erwarteten die Vipers den UHC Churwalden-Malix. Pünktlich um 19:00 eröffnete der Unparteiische das Spiel. Die Vipers mit einem Kader von 12 Feldspieler und 2 Torhüter waren sehr gut besetzt. Jedoch ist nicht zu vergessen, dass ein Cupspiel über 3 Drittel und effektiv gespielt wird. Mit mehr als 3 Sturmlinien versuchten die Vipers das Tempo mit schnellen Wechseln hochzuhalten. Im ersten Abschnitt gelang dies nur bedingt. Auch wenn die Jonschwiler zwischenzeitlich mit 4:1 führten, gaben sie die Führung zum Teil etwas leichtsinnig wieder aus den Händen. Pausenstand nach dem ersten Drittel 4:3. Im zweiten Abschnitt fassten die Jonschwiler neuen Mut, in dem man in der Offensiv die erarbeiteten Chancen auch eiskalt nutzt, und in der Defensive die Unkonzentriertheiten auf ein Minimum reduziert. Auch da schlägt sich der Underdog aus dem Bündnerland richtig gut, und wehrte sich vehement mit Erfolg. Nach dem zweiten Drittel war das Score mit 7:7 ausgeglichen.

Jonschwil verkürzte die Sturmlinien in der Folge auf deren zwei und konnte so den erwünschten Druck auf das gegnerische Tor ausüben. Innert wenigen Minuten zogen die Vipers mit 11 : 7 davon und erarbeiteten sich so das gewünschte Polster für die bevorstehenden Schlussminuten. Malix probierte noch einmal alles und ersetzte den Torhüter durch einen zusätzlichen Feldspieler. In der Summe reichte es nicht mehr um dieses Spiel noch einmal auszugleichen. Jonschwil ist im Kleinfeldcup schlussendlich verdient eine Runde weiter.

UHC Jonschwil Vipers 18 : UHC Churwalden-Malix 12

Nur gerade 24 Stunden später, am Sonntag um 17:00 bestritten die Vipers ihr Grossfeldcupspiel gegen die Rheintal Gators aus der 1. Liga. Genau wie im letzten Jahr entschied das Los für dieselbe Partie. Viel Hoffnung durfte man sich aus Jonschwiler Sicht nicht machen, jedoch hatte man absolut nichts zu verlieren. Jonschwil agierte über das ganze Spiel mit 4 Verteidiger, 2 Center und 6 Stürmer. Die Widnau Gators zeigten gleich zu Beginn, dass es für die „Hobbygrossfeldspieler“ aus Jonschwil heute nichts zu holen gab. Mit sehenswerten Angriffsauslösungen wurden die Vipers regelrecht schwindlig gespielt. Gleich fünf mal musste der Jonschwiler Torhüter im ersten Abschnitt den Ball aus dem Netz befreien. In der Offensive gab es von den Jonschwiler bis dahin überhaupt nichts zu sehen. Auch im Mitteldrittel liessen die Widnauer nicht locker und spielten munter weiter nach vorne. Mit 7 Toren in diesem Abschnitt standen die Vipers natürlich bereits als Verlierer dieses Duells fest. Die zehnminütige Pause wurde noch einmal genutzt um letzte Kräfte zu generiere. Mich als Trainer beeindruckte die Stimmung im Jonschwiler Team enorm, klar lag man mit 12 : 0 im Hintertreffen aber man sah jedem einzelnen Spieler an, dass die Vipers den Kopf nicht hängen liessen und noch einmal alles versuchten. Tatsächlich erarbeitete sich das Team in den letzten 20 Spielminuten noch ein paar wenige Torchancen. Lange führte man in diesem Drittel sogar mit 2 : 1. Kurz vor Schluss musste man dann doch noch den Drittelausgleichstreffer hinnehmen, und die Vipers verloren klar und deutlich mit 14 : 2.

 

Die beiden Jonschwiler Herrenteams sind im Kleinfeldcup schlussendlich verdient eine Runde weiter und spielen voraussichtlich am 24./25.6.2017 gegen den UHC Eschenbach die nächste Ligacuprunde.

Im Grossfeldcup zahlte man wiederum Lehrgeld, doch solange das spielen noch Freude macht, und im Team kleine Erfolge gefeiert werden können, wird man dieses „Hobbygrossfeldteam“ ein weiteres Mal zu sehen bekommen.

Für Jonschwil spielte:

Alpert Dominik, Ammann Marcel, Brändle Jan, Gämperli Kilian, Gujer Jonas, Hasler Mario, Hüppi Stefan, Kurath Urban, Malgaroli Marco, Müller Samuel, Thalmann Andreas, Weibel Janik, Zimmermann Roman, Egli Prisco, Egli Luzio, Schmid Rico und Gämperli Martin.

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