Herren 2: Eine Runde zum vergessen
Ein schwieriges Programm wartete am Sonntagmorgen in Bürglen auf das Herren 2 Team.
Gegen die direkten Konkurrenten konnten sie in den Hinspielen Punkten, es sollte also auch dieses Mal machbar sein.
Die Vipers starteten gut gegen den Tabellenzweiten aus Weinfelden. Nach 2 Minuten gelang ihnen der Führungstreffer. Nur kurze Zeit später war das Spiel aber bereits wieder ausgeglichen. Ungefähr in diesem Stil ging es weiter. Die Jonschwiler konnten sich zwischenzeitlich einen zwei Tore Vorsprung erarbeiten, gaben diesen bis zur Pause aber wieder her. Deshalb stand es zur Pause 5:5. Mit einem Doppelschlag gleich zum Start der zweiten Halbzeit gerieten die Vipers zum ersten Mal in diesem Spiel in Rückstand. Anders als zuvor dem Gegner, gelang ihnen jeweils nur noch der Anschlusstreffer. Am Schluss fehlte den Jonschwilern auch einfach noch ein wenig das Glück und so gewannen emotion Weinfelden dieses Spiel mit 8:10.
Im zweiten Spiel gegen die Barracudas aus Romanshorn waren die Vipers nun gefordert. Zum einen wollten sie eine Reaktion zeigen, zum anderen ging es darum den Gegner in der Tabelle nicht vorbei ziehen zu lassen. Bereits der Beginn der Partie verlief jedoch gar nicht wie die Jonschwiler sich dies vorgestellt hatten. Schnell lagen sie mit 0:3 zurück. Der Treffer zum 1:3 brachte kurz die Hoffnung zurück. Mit einem absolut miserablen Stellungsspiel luden sie den Gegner förmlich zum Tore schiessen ein. Überraschend war deshalb, dass es zur Pause bloss 2:6 aus ihrer Sicht stand. Mit einer Leistungssteigerung hätte es immer noch zu Punkten reichen können. Doch als sogar ein Power Play ungenutzt blieb war die Luft bei den Vipers endgültig draussen. Jeder verrannte sich nur noch in Einzelaktionen und die Defensive war gar inexistent. Zum Schluss gab es mit dem 3:12 eine der höchsten Niederlagen in der Geschichte des Herren 2 Teams.
Nach einer bisher sehr starken Saison erlitten die Vipers an dieser Runde einen heftigen Dämpfer. Diese Blamable Vorstellung hatte aber auch bei einigen an der Einstellung zu tun. Es gilt nun für die nächste Runde wieder zu einer Einheit zu werden und das alle möglichst die Trainings besuchen, damit die Saison gegen die beiden Tabellenschlusslichter doch noch positiv abgeschlossen werden kann.
Für Jonschwil im Einsatz waren: Luzio Egli, Urban Kurath, Samuel Jeanneret, Jonas Gujer, Pirmin Kurath, Kevin Weibel, Fabian Baumann, Andreas Thalmann, Fabian Gschwend, Samuel Müller und Philipp Weibel
