Herren 2: Teamgeist und Moral gezeigt

Die neuen Werbeplakate und auch der Aufruf auf der Website verfehlten ihre Wirkung nicht.
Zahlreiche Zuschauer kamen in die Degenau um die Herren 2 an ihrer Heimrunde zu unterstützen. Dies war auch nötig, denn mit den Barracudas Romanshorn (2. Platz) und emotion Weinfelden (3. Platz) warteten 2 sehr schwierige Gegner.

Es ist fast wie eine Krankheit aber wie so oft gerieten die Jonschwiler in Rückstand. Und dies gleich mit 0:2. Da dies schon fast eine gewohnte Situation ist, war aber kaum einer gross beunruhigt und dies berechtigt. Die Vipers wurden stärker und konnten dann auch ausgleichen. Kurz vor der Pause erzielten die Barracudas nochmals einen Treffer zum 2:3 Halbzeitresultat. Die Stimmung im Team war überraschend sehr gut, jeder glaubte weiterhin, dass in diesem Match Punkte zu holen sind. Nach dem Seitenwechsel durften die Zuschauer dann Zeugen einer der besten Halbzeiten der Herren 2 werden. Die Zuteilung stimmte perfekt, Schüsse wurden von den Feldspieler oder dann vom sehr stark spielenden Torhüter geblockt. So kam der Gegner zu keinem Treffer mehr, im Gegensatz zu den Vipers, welchen bis zum Ende 4 Treffer gelangen und ein 6:3 Sieg feiern durften.

Der Start ins zweite Spiel muss eigentlich nicht beschrieben werden, es sollte jedem klar sein das Weinfelden das erste Tor erzielte. Doch dieses Mal war es übler. Nach 3 Minuten stand es bereits 0:3 aus Sicht der Vipers. Einzige Möglichkeit: Ein Timeout nehmen und dafür sorgen das alle erwachen. Unglaublicher weise zeigte diese Massnahme tatsächliche Wirkung. Wie verwandelt spielten die Jonschwiler wieder gross auf und kehrten das Spiel zum 4:3. Dann war der ganze Spuk wieder vorbei und Fehler schlichen sich ein. Dies hatte zur Folge das emotion mit 6:4 nach 20 Minuten führte. Auch in der 2. Halbzeit war lange keine Besserung in Sicht, im Gegenteil, Weinfelden erzielte 2 weitere Treffer. Man musste ein grosser Optimist sein um noch an eine Rückkehr zu glauben. Glücklicherweise waren dies genau 12 Vipers. Ans Aufgeben dachten sie gar nicht, sie begannen zu powern und wurde belohnt. Nach einem unglaublichen Schlussspurt, durften die Jonschwiler sich über ein 10:10 und damit einen gewonnen Punkt freuen.

Nach der katastrophalen letzten Runde, war es eine tolle Reaktion, welche nun mit dem 3. Platz belohnt wurde. Es wurde viel Spektakel geboten, dadurch kamen auch die Zuschauer mit Sicherheit auf ihre Kosten.
Die nächsten beiden Spiele sind nun gegen zwei Teams aus der hinteren Tabellenregion. Doch die Vipers sind gewarnt, die ist die Gruppe sehr ausgeglichen, jeder kann jeden schlagen.

Für Jonschwil im Einsatz: Luzio Egli, Kevin Weibel, Jonas Gujer, Fabian Gschwend, Urban Kurath, Samuel Jeanneret, Manuel Stadler, Andreas Thalmann, Janik Weibel, Pirmin Kurath, Samuel Müller und Philipp Weibel

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