Herren: Freud und Leid ergeben 2 Punkte

Das Herrenteam der Vipers reiste am Sonntag ausgeschlafen und fit nach Andelfingen ZH. Trainer und Captain der Mannschaft, Martin Gämperli, musste verletzungsbedingt seinem Trainerjob zu 100% nachgehen. Es wurden erneut 4 Punkte angestrebt, diese sollten gegen Barracudas Romanshorn und gegen die Mavericks Hüttwilen gewonnen werden. Es war jedem klar, dass die Vipers sich durch einen Sieg gegen den zweitplatzierten Romanshorn auf einem Aufstiegsplatz befinden (1.-2. Platz).

Im ersten Spiel gegen Romanshorn war der Start mühsam. Die Vipers spielten solide, waren aber ungefährlich. Es gab wenige Abschlüsse auf das Tor oder vielversprechende Kombinationen. Ganz ungewöhnlich für das torgefährlichste Team der Liga. Falls es jedoch zu gefährlich Spielzügen kam, rettete der Torhüter oder die Torumrandung. Romanshorn hingegen war hinter dem Tor der Vipers äusserst effektiv und erzielte die Tore. Hinzu kam ein unglückliches Eigentor der Vipers durch einen abgelenkten Ball und so stand es zur Pause 3:0 zugunsten der Barracudas. In der zweiten Halbzeit reduzierten die Vipers nach dem 4:0 in der 25. Minute auf zwei Linien. Das Spiel war noch nicht verloren und die Vipers kämpften sich mit viel Herz und Geschick zurück ins Spiel und brachten die Romanshorner nach 3 Treffern in Folge nochmal ins Wanken. Doch auch Romanshorn ist ein sehr starkes Team, welches das Spieltempo und die Torkonsequenz wiederfand. Und so stand es zum Schluss 6:4 für Romanshorn. Zwei wichtige Punkte gingen verloren und die Jonschwiler waren enttäuscht, dass sie trotz einer guten Leistung das Spiel verloren hatten.

Im zweiten Spiel bekamen es die Vipers mit den Mavericks aus Hüttwilen zu tun, welche sich im Tabellenkeller befinden. Der Sieg war also absolute Pflicht. Und während dem Spiel zeigten die Vipers wieder einmal, dass sie klar über Aufstiegsambitionen verfügen. Die Mavericks hatten schlicht und einfach keine Chance. Der kleine und junge Kader war überfordert mit dem Spieltempo und dem sehr schönen Passspiel der Vipers. Die Jonschwiler nutzten den ganzen Platz, welchen die Hüttwiler ihnen zur Verfügung stellten und erzielten dadurch Tor um Tor. Die Vipers wurden vom Gegner kaum bedrängt und unter Druck gesetzt, dadurch stand es zur Halbzeit 6:0 für das Team aus Jonschwil. Auch in der zweiten Halbzeit ging das Spiel im gleichen Stil weiter. Zum Teil waren die Spieler sogar übermütig, wie sie versuchten Tore zu erzielen, aber bei einem solchen Spiel darf man auch mal was ausprobieren. Die 3 mit angereisten Fans aus Jonschwil erlebten einen Kantersieg ihres Teams. Zum Schlusspfiff stand es 11:3 für die Vipers. Und da Kilian Gämperli das Tor zum "Stängeli" erzielte, gibt es von ihm noch ein kleines Surprise an die Mannschaft, was noch intern besprochen wird. Das Team dankt dem Schützen.

Da Romanshorn auch den erstplatzierten Buffalo Rheintal letzten Sonntag bezwang, sind sie nun alleiniger Spitzenreiter. Romanshorn, Rheintal und die Jonschwiler setzen sich immer mehr vom Feld ab. Der nächste Gegner heisst Buffalo Rheintal, welche ein Punkt vor den Vipers platziert sind. Wir freuen uns also auf das Jahr 2011 und eine extrem spannende Rückrunde.

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