Herren: Mit neuen Shirts zu 4 Punkten
An diesem verregneten Sonntagmorgen starteten die Vipers zur zweiten Runde der noch jungen Saison. Doch schon der Anfang verhiess nichts Gutes. Eine der wichtigen Teamstützen war nicht zur Besammlung erschienen und niemand wusste Bescheid wo er aufzufinden war. Dank der modernen Kommunikation konnte man den fehlenden Mitspieler dann aber doch erreichen und mit einem kleinen Rückstand konnte dann auch das letzte Auto in Richtung Berneck aufbrechen.
In Berneck angekommen durfte man sich über etwas Neues freuen, nämlich die neue Ausrüstung für die Vipers. Neues Leibchen, neue Hosen und neue Stulpen, was die Motivation der gesamten Mannschaft nochmals steigerte. Um punkt 09:00 durfte man dann die modernen und sehr stilvollen Shirts das erste Mal der Unihockey-Welt präsentieren. Der Gegner, einer unserer Nachbarn, die Red Lions aus Frauenfeld waren mit je einem Sieg und einer Niederlage in die Saison gestartet. Die Vipers konnten schnell einmal das Spieldiktat übernehmen und einige Chancen kreieren. Die logische Folge daraus waren Tore am Laufmeter, vor allem die Vipers-Offensive zeigte sich von ihrer besten Seite und schloss viele Angriffe kaltblütig ab. Dies führte dann zum Pausenresultat von 7:1 für die Vipers. Die zweite Hälfte konnte somit ruhiger angegangen werden und auch für ein paar Sprüche der Vipers-Bank an die eigenen Spieler war Zeit. Einzig als es darum ging das „Stängeli“ perfekt zu machen zeigten die Vipers nerven und brauchten einige Anläufe mehr, doch auch dies wurde dann noch bewerkstelligt (Danke S. Storchenegger). Da der Schiedsrichter manchmal nicht ganz auf der Höhe war, wurden leider zwei klare Viperstore nicht gewertet. Trotzdem durfte man mit der Leistung zufrieden sein.
UHC Red Lions Frauenfeld 3: 13 UHC Jonschwil Vipers
Um 11:45 startete man dann in den zweiten Match des Tages gegen den UHC Thayngen. Am Anfang des Spiels schien es so als wären sich die Vipers schon ein wenig zu sicher über den Ausgang des Matches. Man konnte zwar früh 1:0 in Führung gehen doch dann folgte die kalte Dusche. Mit einfachen Angriffen konnte die nicht ganz sattelfeste Vipers-Defensive ausgeschaltet und Tore erzielt werden. Dies dann gleich 4-fach(!). Somit befanden sich die Vipers in einer ganz neuen Situation, man lag mit 3 Toren im Hintertreffen. Man konnte aber gut auf diese ungewohnte Situation reagieren, griff sofort wieder an und versuchte das Skore auszugleichen. Leider konnte das gewünschte Resultat nicht ganz erreicht werden und man ging mit einem 3:4 Rückstand zum Pausentee. Somit war klar was man als Ziel für die zweite Hälfte anvisierte, man wollte ja auch diese Partie für sich entscheiden. Nach einer längeren Durststrecke der Vipers-Stürmer und dem 5. Tor der Thaynger wurden die Vipers dann richtig wach und gaben gegen Ende des Spiels alles. Auch mit dem Tore schiessen funktionierte es dann wieder und man konnte mit viel Kampf am Ende trotzdem noch 2 Punkte einfahren.
UHC Jonschwil Vipers 8:5 UHC Thayngen
Für die Verteidigung der Tabellenspitze spielten: P. Egli, M. Gämperli, D. Alpert, M. Hasler, S. Fritsche, K. Gämperli, D. Stäubli, K. Weibel, T. Brunner, S. Storchenegger, M. Malgaroli
