Juniorinnen C: 3. bestes Team der Schweiz
Dieses Wochenende bestritten die C-Juniorinnen, als Krönung der erfolgreichen Saison, die Finalrunde im nahe gelegenen Niederuzwil. Astros Rotkreuz und Kloten-Bülach Jets waren die Gegner der Gruppenphase.
Im ersten Spiel gegen Astros Rotkreuz hatten die Vipers zu Beginn etwas Ladehemmungen im Abschluss, was sich im 3:1 Pausenstand widerspiegelte. Obwohl wir selbst ein junges Team hatten, waren wir dem Gegner körperlich doch überlegen. Nach der Pause spielten die Vipers befreiter auf und konnten das Spiel mit 7:1 nach hause bringen.
Halbfinalgegner: Chur oder Grünenmatt?
Der Grundstein für die Halbfinal-Qualifikation war somit gelegt. Im zweiten Spiel erwartete uns ein alt bekannter Gegner. Die Kloten-Bülach-Jets waren schon in der Meisterschaftssaison ein starkes Team, wobei die Aufeinandertreffen mit je einem Sieg endeten. Heute hatten die C-Juniorinnen grosse Mühe ihr eigenes Spiel aufzuziehen. Die Offensive besass zu wenig Durchschlagskraft, um den Torhüter der Jets arg in Bedrängnis zu bringen. Im Gegenzug fanden die Jets teilweise spielend den Weg vor Kim's Tor und verwerteten ihre Torchancen souverän. So gelang den Vipers in diesem Spiel nur ein Tor in Überzahl. Das zweite Spiel ging schlussendlich mit 1:5 verloren. Die Halbfinalqualifikation war aber geschafft, da die Jets ihr zweites Gruppenspiel auch für sich entscheiden konnten. Durch den 2. Zwischenrang mussten die Vipers gegen den Gruppenersten der zweiten Gruppe antreten. Dieses Duell darf ohne Zweifel auch als das Duell „David gegen Goliath" angesehen werden. Piranha Chur 1 verfügte über vier recht ausgeglichene Linien, während bei den Vipers gerade 2 Linien auf der Spielerbank Platz finden.
Steiniger Weg zu den Medaillen
Doch die Vipers starten fulminant ins erste Sonntagsspiel. Gleich zu Beginn wurden hochkarätige Chancen herausgespielt, allerdings kam es nicht zum ersehnten Torjubel. So waren es dann doch die Churerinnen, welche die ersten Tore erzielten. Die Vipers blieben aber dran und konnten durch Nicole kurz vor dem Pausenpfiff das Tor zum 1:3 erzielen. Trotz des Rückstandes war klar, dass dieser Gegner heute schlagbar war. Voller Tatendrang gingen die Vipers in die zweite Spielhälfte. Durch ein frühes Tor schrumpfte der Rückstand auf nur ein Tor. Das Spiel war jetzt in der entscheidenden Phase. Schon das nächste Tor hätte den entscheidenden Impuls für ein Team bedeuten können. Das nächste fiel – aber leider nicht für die Einheimischen. Der Gegner war wieder zwei Tore entfernt. Die Vipers kämpften, spielten sich durch die gegnerische Defensive und konnten tatsächlich in regelmässigen Abständen Tore erzielen. Unglücklicherweise vermochte Chur immer wieder nachzulegen und der psychologisch wichtige Ausgleich konnte bis kurz vor Schluss nicht erzielt werden. In den letzten Minuten (nach zwei Time-outs) spielte sich das Geschehen vor allem vor dem Goali der Churerinnen ab, doch der Ball fand den Weg nicht mehr über die Torlinie. Das hart umkämpfte Spiel ging mit 5:7 verloren. Doch die Leistung gab entscheidendes Selbstvertrauen für das anstehende Medaillenspiel um Platz drei.
Entscheidendes Spiel um Pokal und Medaille
Das letzte Spiel in der Saison 08/09 spielten die Vipers gegen das bernische Grünenmatt. Das Spiel begann etwas verhalten. Beide Seiten neutralisierten sich gegenseitig und hochkarätige Torchancen waren Mangelware. Doch es waren die Vipers, die das erste Tor bejubeln konnten. Allerdings fehlte die Durchschlagskraft, um sich einen beruhigenden Torevorsprung zu erarbeiten. Im Gegenzug kam der Gegner immer besser ins Spiel und konnte vor der Pause den Ausgleich erzielen. Für Spannung in der zweiten Hälfte war also gesorgt. Diesmal gelang es den Vipers mit einer Offensivwelle den Gegner arg in Bedrängnis zu bringen. Im Minutentakt fielen die Tore bis zum 4:1 nach etwa fünf Minuten. Doch das Team aus Grünenmatt liess sich nicht unterkriegen und spielte sich bis wenige Minuten vor Schluss wieder bis auf ein Tor heran. Nun war die Spannung kaum mehr zu überbieten: Hundertprozentige Torchancen auf beiden Seiten, Lattenschüsse und gefährliche Freistösse hielten den Spielausgang offen. 20 Sekunden vor Schluss spielte Grünenmatt ohne Torhüter und kam nochmals gefährlich vor das Viperstor – ohne Erfolg! Die C-Juniorinnen waren ab diesem Zeitpunkt das 3. beste Team der Schweiz in ihrer Altersstufe – Herzliche Gratulation
Abschliessend möchte ich mich bei meinen Assistenztrainern, Sandra und Marius für das Leiten der Trainings bedanken. Vielen Dank auch den Eltern, die uns bis zum letzten Spiel an die Meisterschaftsorte gefahren haben und mit ihren Kindern viele Erfolge miterleben konnten. Dank gebührt natürlich auch dem Team für die tollen Trainings und die Superleistung! Es hat Spass gemacht.
