Damen: Starke Teamleistung im Cup-Halbfinal
UHC Steckborn – UHC Jonschwil Vipers 9:12
Donnerstagabend, 27. März 2008, 20.15 Uhr, ca. 80 Zuschauer sorgten auch im dritten Cup-Heimspiel der Vipers-Damen für eine tolle Stimmung in der Degenauhalle in Jonschwil. Eine würdige Kulisse für das Halbfinal im Ostschweizer Damencup zwischen dem UHC Steckborn und dem UHC Jonschwil Vipers.
Starke Anfangsphase
Mit drei topmotivierten Blöcken kontrollierten die Einheimischen das Spielgeschehen von Anfang an. Die Gäste aus Steckborn hielten gut mit und konnten ihrerseits immer wieder gefährliche Konter auslösen. Das erste Drittel endete 4:2 für die Jonschwilerinnen, welche in der Defensive nicht ganz sattelfest, aber in der Offensive stark gespielt hatten.
Sichere Defensive, effiziente Offensive?
Im zweiten Drittel wollten die Jonschwilerinnen noch sicherer in der Abwehr stehen und die zahlreichen Möglichkeiten in der Offensive effizienter nutzen. Dies gelang nicht ganz, denn die gegnerische Torhüterin zeigte eine starke Leistung und hielt so ihr Team weiterhin im Spiel. Nach diversen Toren und Gegentoren konnten die Vipers wenige Minuten vor Ablauf des zweiten Drittels den 8:4 Führungstreffer bejubeln. Dank einem toll heraus gespielten Powerplaytor Steckborns, stand es 8:5 nach 40 Minuten.
Starkes Kollektiv
Nachdem bereits im zweiten Drittel alle elf Vipers-Spielerinnen zum Einsatz kamen und erste Ermüdungserscheinungen durch die Mitspielerinnen gut kompensiert wurden, kamen auch im letzten Spielabschnitt alle Jonschwilerinnen zum Einsatz. Die Steckbornerinnen, angetrieben durch die ausgezeichnete Leistung ihrer Torfrau, konnten zwischenzeitlich den Rückstand noch auf zwei Tore verkürzen. Doch das Heimteam reagierte immer wieder mit gekonnten Kombinationen und konnte ihrerseits auf eine tolle Leistung ihrer Torhüterin zählen. Das Resultat lautete schlussendlich 12:9, die Einheimischen durften in ihrer ersten Damensaison den Einzug ins Ostschweizer Cupfinal feiern.
Ein Dankeschön an die Spielerinnen von Steckborn, Schiedsrichter Michael Bebie, alle Helfer und die zahlreichen Zuschauer, ihr alle habt zu diesem tollen und fairen Cupspiel beigetragen.
Harter Brocken im Final
Im Final treffen die Vipers auf den klaren Favoriten, die Jona Uznach Flames. Die mehrmaligen Schweizermeister und Cupsieger sind auf dem Papier mindestens eine Nummer grösser, aber der Cup hat bekanntlich seine eigenen Gesetze.
